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Den Namen Alfa durfte seine Partei nur kurz tragen. Jetzt soll die „Konservative Sammlung“ mit entäuschten CDU-Mitgliedern zusammenarbeiten.

„Konservative Sammlung“

Lucke-Partei plant Zusammenarbeit mit Merkel-Gegnern aus der CDU

Berlin - Erst AfD, dann ALFA, jetzt „Konservative Reformer“. Bernd Luckes Parteikarriere soll ihn jetzt mit unzufriedenen CDU-Wählern zusammengebracht haben.

Die Partei des ehemaligen AfD-Vorsitzenden Bernd Lucke tut sich mit einer Gruppe von frustrierten ehemaligen CDU-Mitgliedern zusammen. Wie genau die Zusammenarbeit mit der Folgeorganisation dieser „Konservativen Sammlung“ aussehen soll, wollen Luckes Liberal-Konservative Reformer (LKR) an diesem Mittwoch in Berlin erklären. Kontakte zwischen beiden Gruppierungen existierten bereits seit einigen Wochen, sagte LKR-Sprecher Christian Schmidt am Montag.

Das ehemalige CDU-Mitglied Sascha Flegel hatte die „Konservative Sammlung“ im vergangenen Dezember als Kreis von Gegnern der Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegründet. Die Gruppe kann bisher nicht mit Prominenz aufwarten. Sie hat nach eigener Darstellung mehr als 2000 Unterstützer und orientiert sich an CSU-Positionen.

Aus der AfD waren Lucke und andere Mitglieder des liberal-konservativen Flügels nach dem Essener Parteitag 2015 ausgetreten. Sie gründeten eine eigene Partei: die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (Alfa). Da die Abkürzung Alfa bereits von dem Verein „Aktion Lebensrecht für Alle“ genutzt wurde, musste sich die Kleinpartei 2016 einen neuen Namen geben, was ihre ohnehin mäßige Bekanntheit weiter reduzierte. Lucke ist LKR-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl. Parteivorsitzender ist der Jurist Christian Kott. Die LKR tritt für eine Reform der Europäischen Union ein und fordert eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen.

dpa

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