1. Startseite
  2. Politik

Luftwaffe beginnt mit Corona-Hilfsflügen zur Verlegung von Intensivpatienten

Erstellt:

Kommentare

Coronavirus - Bundeswehr-Transport von Memmingen
Die Luftwaffe der deutschen Bundeswehr beginnt heute seine Beteiligung zur Entlastung der Intensivstationen © Peter Kneffel / dpa

Die Luftwaffe der Bundeswehr beteiligt sich erstmals an der Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie.

Köln/Berlin - Ein Airbus A310 MedEvac startete nach Bundeswehr-Angaben am Freitag kurz nach 13.00 Uhr Richtung Memmingen in Bayern. Von dort soll er Schwerkranke zum Flughafen Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen bringen. Die Ankunft der Maschine war für den frühen Abend geplant.

Die Bundeswehr hilft damit erstmals dabei, Krankenhäuser in Regionen mit besonders vielen Corona-Patienten zu entlasten. Die Luftwaffe hält zwei Flugzeuge für den Hilfseinsatz bereit. Dazu gehört der Airbus A310 MedEvac, eine «fliegende Intensivstation» mit sechs Behandlungsplätzen, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH. In dieses waren zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden. In Wunstorf (Niedersachsen) ist zudem noch ein A400M MedEvac stationiert. (dpa)

Auch interessant

Kommentare