Ein Konvoi mit Panzern der türkischen Armee auf dem Weg in Richtung Syrien. Foto: Ersin Ercan/DHA/AP
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Ein Konvoi mit Panzern der türkischen Armee auf dem Weg in Richtung Syrien. Foto: Ersin Ercan/DHA/AP
Sie sind in höchster Gefahr, wenn die Offensive kommt: Kinder spielen vor ihrem Zelt in einem provisorischen Flüchtlingslager. Foto: Anas Alkharboutli
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Sie sind in höchster Gefahr, wenn die Offensive kommt: Kinder spielen vor ihrem Zelt in einem provisorischen Flüchtlingslager. Foto: Anas Alkharboutli
Ein Soldat der Freien Syrischen Armee ist am Rande der Stadt Dschisr asch-Schughur nahe Idlib zu sehen. Foto: Ugur Can/DHA via AP
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Ein Soldat der Freien Syrischen Armee ist am Rande der Stadt Dschisr asch-Schughur nahe Idlib zu sehen. Foto: Ugur Can/DHA via AP
Mitglieder der syrischen Weißhelme suchen bei Idlib Verschüttete nach einem Luftangriff. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/Archiv
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Mitglieder der syrischen Weißhelme suchen bei Idlib Verschüttete nach einem Luftangriff. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/Archiv
Trümmer einer Schule im von Rebellen kontrollierten Idlib. Foto: Abed Kontar/EPA/Archiv
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Trümmer einer Schule im von Rebellen kontrollierten Idlib. Foto: Abed Kontar/EPA/Archiv
Krankenwagen bei der Evakuierung mehrerer belagerter Dörfer im Nordwesten Syriens. Foto: SANA/AP
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Krankenwagen bei der Evakuierung mehrerer belagerter Dörfer im Nordwesten Syriens. Foto: SANA/AP
Zivilschutzarbeiter vor einem Gebäude in Hobeit bei Idlib, das durch einen Luftangriff der syrischen Regierung zersört wurde. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/AP
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Zivilschutzarbeiter vor einem Gebäude in Hobeit bei Idlib, das durch einen Luftangriff der syrischen Regierung zersört wurde. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/AP
Kämpfer und Soldaten der Freien Syrischen Armee suchen in Idlib Zuflucht in einer Höhle. Foto: Ugur Can/DHA via AP
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Kämpfer und Soldaten der Freien Syrischen Armee suchen in Idlib Zuflucht in einer Höhle. Foto: Ugur Can/DHA via AP

Lawrow bleibt unbeeindruckt

Maas appelliert an Russland: Idlib-Offensive verhindern

Außenminister Maas versucht, in Gesprächen mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow in letzter Minute einen Großangriff - womöglich mit chemischen Waffen auf das syrische Idleb zu verhindern. Doch Lawrow will von Chemiewaffen nichts wissen, sondern klagt die USA an.

Berlin (dpa) - Außenminister Heiko Maas hat Russland dazu aufgefordert, eine Großoffensive gegen die letzte syrische Rebellenhochburg Idlib zu verhindern.

Bei einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Berlin mahnte er, ein solcher Angriff könne "am Schluss zigtausende Menschen das Leben kosten".

Der SPD-Politiker forderte Russland auch dazu auf, dafür zu sorgen, dass seitens der syrischen Regierungstruppen keine chemischen Kampfstoffe mehr eingesetzt werden. Deutschland baue darauf, dass Moskau seinen Einfluss auf den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad geltend mache, "damit ein solcher Einsatz von Chemiewaffen unter allen Umständen verhindert wird".

Lawrow hatte vorher Vorwürfe zurückgewiesen, die syrischen Regierungstruppen wollten bei einer Großoffensive gegen die Rebellenhochburg Idlib Giftgas einsetzen.

"Es gibt keinen einzigen Nachweis, dass die Regierung sich auf so etwas vorbereitet", sagte Lawrow bei einer Diskussionsveranstaltung in Berlin laut offizieller Übersetzung. Den USA warf Lawrow vor, mit solchen Spekulationen einen Giftgaseinsatz von Rebellengruppen in Idlib zu provozieren.

Es sei "de facto eine Einladung an die Extremisten, eine weitere Inszenierung auf die Bühne zu bringen", um damit den Grund für Luftangriffe auf Regierungstruppen zu liefern. Lawrow beschuldigte die Hilfsorganisation Weißhelme, an der Vorbereitung einer solchen "Inszenierung" beteiligt zu sein.

Vergeltungsschläge der USA, Großbritanniens und Russlands für einen Giftgaseinsatz hatte es zuletzt im April gegeben. Die Amerikaner halten es für wahrscheinlich, dass die Truppen von Präsident Baschar al-Assad bei einer Idlib-Offensive Giftgas einsetzen werden und bereiten sich bereits jetzt auf neue Vergeltungsschläge vor. Sie wollen, dass sich dann auch die Bundesregierung beteiligt, die bei den letzten Militärschlägen nicht gefragt wurde.

Auswärtiges Amt zu Russland

Auswärtiges Amt zu Syrien

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