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Bundesaußenminister Heiko Maas spricht in Kiew mit dem Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko. Foto: Michael Fischer

Maas in Mariupol

Ukraine-Gespräche werden am 11. Juni wiederaufgenommen

Außenminister Maas will die Gespräche über eine Konfliktlösung in der Ostukraine wieder in Gang bringen. Um sich ein möglichst klares Bild von der Lage zu machen, wagt er sich weit vor.

Mariupol (dpa) – Nach mehr als 16 Monaten Stillstand werden am 11. Juni die Gespräche zwischen den Regierungen Russlands und der Ukraine über eine Konfliktlösung in der Ostukraine wieder aufgenommen.

Sie finden auf Ebene der Außenminister im sogenannten Normandie-Format mit Deutschland und Frankreich als Vermittler in Berlin statt. Das gaben Bundesaußenminister Heiko Maas und sein ukrainischer Amtskollege Pawel Klimkin bei einem Besuch der ostukrainischen Konfliktregion in Mariupol bekannt. Hauptthema soll eine Friedensmission der Vereinten Nationen sein.

Maas betonte, dass Deutschland in dem seit vier Jahren laufenden Konflikt zwischen ukrainischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten an der Seite der Ukraine stehe. "Wir werden euch nicht alleine lassen, wenn es um die Lösung deses Konfliktes hier im Osten geht", sagte er. 

Das Minsker Friedensabkommen für die Ostukraine von 2015 ist bisher kaum umgesetzt. Die Ostukraine ist weiterhin umkämpft. Die Gespräche über eine Konfliktlösung zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung von Deutschland und Frankreich haben zuletzt im Februar 2017 auf Außenministerebene stattgefunden. Eine UN-Friedensmission in der Ostukraine ist seit längerem im Gespräch. Die Vorstellungen Russlands und der Ukraine über den Umfang gehen aber weit auseinander.

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