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Heiko Maas mit dem italienischen Außenminister Angelino Alfano.

"Jetzt müssen sich alle Seiten bewegen"

Maas fordert gesamteuropäische Strategie für Migrationspolitik

Bei seinem Antrittsbesuch in Rom hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) eine gesamteuropäische Strategie in der Migrationspolitik gefordert.

Rom - Bei seinem Antrittsbesuch in Rom hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) eine gesamteuropäische Strategie in der Migrationspolitik gefordert. Diese müsse sich "aus freiwilliger Hilfe, aber auch verpflichtender Solidarität zusammensetzen", sagte Maas am Freitag nach einem Gespräch mit seinem italienischen Kollegen Angelino Alfano. "Jetzt müssen sich alle Seiten bewegen."

Deutschland und Italien hätten ihren Teil beigetragen, das sei in den letzten Jahren deutlich gewesen, betonte Maas. Bei dem Treffen mit dem geschäftsführenden Außenminister Italiens seien Migrationsfragen natürlich ein zentraler Punkt gewesen. Er habe Alfano gegenüber "unsere Solidarität in einer künftigen Krise, von der wir hoffen, dass sie uns nicht mehr heimsucht, versichert", fügte der neue deutsche Außenminister hinzu.

Maas hob die "außerordentlich guten" Beziehungen zwischen Deutschland und Italien hervor, das "für uns einer unserer zentralen Ansprechpartner in Europa" sei. Die Bundesregierung habe ein großes Interesse daran, dass dies auch in Zukunft so bleibe - unabhängig davon, wie die Regierungsbildung in Italien ausfallen werde.

AFP

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