+
Matthias Machnig kassierte zuviel Geld.

Laut "Spiegel"

Machnig soll 150.000 Euro nachzahlen

Berlin - Der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) muss nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" wegen seiner doppelten Bezüge rund 150.000 Euro zurückzahlen.

Der Betrag setze sich aus den 130.000 Euro an Versorgungsbezügen für Machnig vom Bund sowie Zinsen auf die seit Ende 2009 zuviel erhaltenen Gelder zusammen, berichtete der "Spiegel" am Donnerstag in seiner Onlineausgabe.

Ein Sprecher des zuständigen thüringischen Finanzministeriums bestätigte in Erfurt, dass Machnigs Anwälten am Donnerstag ein Schreiben zu den Forderungen zugegangen sei und diese nun vier Wochen Zeit für eine Antwort haben. Aus Gründen des Datenschutzes mache das Ministerium keine Angaben zu dem geforderten Betrag.

Machnig wird vorgeworfen, Pensionsbezüge für seine frühere Tätigkeit als verbeamteter Staatssekretär im Bundesumweltministerium nicht mit seinen aktuellen Einkommen als Landesminister verrechnet habe. Er hatte zu den Vorwürfen erklärt, er sei davon ausgegangen, dass die zuständigen Ämter von Bund und Land sich darüber ausgetauscht und seine Bezüge automatisch korrekt berechnet hätten. Seit einem Monat ermittelt in der Sache auch die Staatsanwaltschaft Erfurt wegen des Verdachts auf Betrug.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Russischer UN-Botschafter Tschurkin überraschend gestorben
Moskau (dpa) - Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin ist Agenturberichten zufolge überraschend gestorben. Der Top-Diplomat sei am Montag in New York verstorben, …
Russischer UN-Botschafter Tschurkin überraschend gestorben
Russischer UN-Botschafter Tschurkin überraschend gestorben
Moskau - Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin ist Agenturberichten zufolge überraschend gestorben.
Russischer UN-Botschafter Tschurkin überraschend gestorben
US-Vizepräsident sichert EU Zusammenarbeit zu
Trumps Kommentare zur EU sorgten in weiten Teilen Europas für tiefe Verunsicherung. Jetzt reiste erstmals der Stellvertreter des neuen US-Präsidenten nach Brüssel. Er …
US-Vizepräsident sichert EU Zusammenarbeit zu
Türkei verlängert Polizeigewahrsam für "Welt"-Korrespondenten Yücel
Berlin - Die türkischen Behörden haben den Polizeigewahrsam für den Korrespondenten der deutschen Zeitung "Die Welt", Deniz Yücel, um weitere sieben Tage verlängert.
Türkei verlängert Polizeigewahrsam für "Welt"-Korrespondenten Yücel

Kommentare