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Am Donnerstag stellt Emmanuel Macrons Gruppierung „En Marche!“ ihre Kandidaten für die Parlamentswahl vor. 

Gruppierung „En Marche!“

Macron-Partei präsentiert Kandidatenliste für Parlamentswahl 

Paris bereitet sich auf den Machtwechsel vor. Bald wird der neugewählte Präsident Emmanuel Macron in den Élyséepalast einziehen. Der 39-Jährige stellt bereits die Weichen für die Parlamentswahl im Juni.

Paris - Die politische Gruppierung des künftigen französischen Präsidenten Emmanuel Macron will am Donnerstag ihre Liste mit Kandidaten für die Parlamentswahl im Juni vorstellen. „En Marche!“ nennt sich selbst inzwischen eine Partei und will für alle 577 Wahlkreise Kandidaten präsentieren.

Macron hatte angekündigt, jeweils zur Hälfte Frauen und Anwärter zu berücksichtigen, die nicht aus der Politik kommen. Der Mitte-Links-Politiker strebt eine Parlamentsmehrheit an, um als Präsident regieren zu können. Bisher ist „En Marche!“ überhaupt nicht in der Nationalversammlung vertreten.

Am Sonntag wird Macron als jüngster Präsident aller Zeiten das Amt von Vorgänger François Hollande übernehmen. Es wird erwartet, dass Macron dann sehr rasch eine neue Regierung bilden wird.

Wer Premierminister wird, ist bisher offen. Im Gespräch sind unter anderen der konservative Édouard Philippe (46), die liberale Europaabgeordnete Sylvie Goulard (52) oder der Generalsekretär von „En Marche!“, Richard Ferrand (54).

Manuel Valls, ehemals Premierminister unter Hollande, hatte angekündigt, als Abgeordneter für „En Marche!“ kandidieren zu wollen. Doch die Polit-Newcomer weigern sich bisher, Valls in ihre Reihen aufzunehmen. Der 54-Jährige erfülle nicht die Bedingungen, hieß es am Mittwoch.

Die Regierung des sozialistischen Premiers Bernard Cazeneuve trat am Mittwochabend zurück und bleibt auf Wunsch Hollandes geschäftsführend im Amt. Der Verfassungsrat hatte zuvor das offizielle Wahlergebnis mitgeteilt, wonach Macron die zweite Runde der Präsidentenwahl am vergangenen Sonntag mit zwei Dritteln (66,1 Prozent) deutlich gewann. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen erreichte 33,9 Prozent.

dpa

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