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Putin und Macron haben am Montag telefoniert. Thema des Gesprächs war das Atomabkommen mit dem Iran.

Anruf aus Paris

Putin und Macron wollen Iran-Abkommen bewahren 

Frankreich und Russland sind sich einig: Das Atomabkommen mit dem Iran soll festgehalten werden. Das ist das Ergebnis eines Telefonats zwischen Macron und Putin. 

Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron haben bei einem Telefonat ihren Willen bekräftigt, am Atomabkommen mit dem Iran festzuhalten. Das teilte der Kreml in Moskau am Montag mit. Macron schrieb nach dem Gespräch bei dem Kurznachrichtendienst Twitter: „Iran darf niemals in Besitz einer Atomwaffe gelangen. Die Stabilität der Region und die internationale Sicherheit hängen davon ab. Wir arbeiten daran.“

Das Telefonat fand nach Kreml-Angaben auf Initiative Frankreichs statt. Macron habe Putin auch über seinen Besuch bei US-Präsident Donald Trump informiert, hieß es. Macron hatte in der vergangenen Woche mehrere Tage in den Vereinigten Staaten verbracht.

Macron fordert „neue Vereinbarung“

Trump droht damit, das Atomabkommen aufzukündigen, falls es nicht nachgebessert wird. Der Vertrag war 2015 zwischen dem Iran, den fünf UN-Veto-Mächten und Deutschland geschlossen worden. Das Abkommen soll es dem Iran unmöglich machen, Atomwaffen zu entwickeln. Im Gegenzug wurden Sanktionen gegen das Land aufgehoben.

Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen die USA dazu bewegen, das unter Trumps Vorgänger Barack Obama abgeschlossene Abkommen zu retten. Macron hatte unlängst bei seinem USA-Besuch ein Gesamtkonzept für den Iran ins Gespräch gebracht und eine „neue Vereinbarung“ gefordert.

Lesen Sie auch: Anne Will: Grünen-Politiker schlägt im ARD-Talk Alarm.

dpa

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