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US-Präsident Donald Trump sowie First Lady Melania mit Emmanuel Macron mit seiner Brigitte beim Pflanzen des Baumes.

Kuriose Begründung

Macrons Baum überraschend aus Trumps Garten verschwunden: Jetzt ist klar, warum

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Es war ein Bild mit Symbolcharakter: US-Präsident Donald Trump pflanzt zusammen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Eiche und demonstrieren damit Verbundenheit. Doch nun ist der Baum verschwunden. Was ist passiert? 

Washington/München – Wer in der Politik Verbundenheit demonstrieren will, pflanzt neuerdings Bäume. Das zeigen zwei Fälle aus der vergangenen Woche: Am Freitag setzten Nordkoreas Diktator Kim Jong-un und Südkoreas Präsident Moon Jae-in gemeinsam eine Pinie, die 65 Jahre und damit genauso alt ist wie der Waffenstillstand zwischen beiden Ländern. Der Baum, hieß es hinterher, sei ein Symbol für Frieden und Wohlstand.

Zu diesem Zeitpunkt hatten US-Präsident Donald Trump und sein französischer Kollege Emmanuel Macron schon vorgelegt. Am Dienstag gruben sie, bewaffnet mit zwei imposanten Schaufeln und umstöckelt von ihren Gattinen, gleich vor dem Weißen Haus ein Loch – und versenkten eine junge Eiche darin. Der Baum solle das Weiße Haus an „die Bande erinnern, die uns verbinden“, twitterte Macron danach. Das klang irgendwie bewegend.

Baum von Macron für Trump: "Er ist in Quarantäne, was in den USA verpflichtend ist“

Bei so viel Symbolik darf man sich schon fragen: Was bedeutet es eigentlich, wenn der Baum der Verbundenheit urplötzlich verschwindet? Das Ganze ist ein einziges Rätsel. Dort, wo die beiden Staatsmänner in schweißtreibender Gemeinschaftsleistung ihr Bäumchen pflanzten, glänzt inzwischen wieder ein akkurat gestutzter Präsidenten-Rasen. Jetzt aber hat der französische Botschafter in Washington bestätigt: Der Setzling einer Eiche wurde wie bei eingeführten Pflanzen üblich in Quarantäne genommen.

"Er ist in Quarantäne, was für jeden in die USA importierten lebenden Organismus verpflichtend ist", schrieb Gérard Araud am Sonntag (Ortszeit) auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. "Er wird später wieder eingepflanzt." Mit der Maßnahme soll verhindert werden, dass Krankheiten oder Schädlinge eingeschleppt werden.

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Die Wurzeln des Baumes waren offenbar noch in Plastik gepackt

Auf den Kommentar eines Twitter-Nutzers, einen Baum erst einzupflanzen und dann in Quarantäne zu nehmen, sei wenig sinnvoll, entgegnete der Botschafter, die Wurzeln seien in Plastik einpackt gewesen. "Die Wurzeln waren sorgfältig isoliert."

Der Baum stammt aus einem nordfranzösischen Wald, in dem im Ersten Weltkrieg mehr als 2000 US-Soldaten im Kampf gegen die Deutschen getötet worden waren. Die Erleichterung in Frankreich dürfte also groß sein, dass nun klar ist, wo er steckt.

Und gute Nachrichten gibt es auch aus Korea: Die Pinie des Friedens soll noch stehen.

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afp

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