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Präsidentenwahl in Venezuela:  Amtsinhaber Nicolás Maduro ist zum Sieger erklärt worden.

Opposition hatte Abstimmung boykottiert

Maduro zum Sieger der Wahl in Venezuela erklärt

Bei der Präsidentschaftswahl in Venezuela ist Amtsinhaber Nicolás Maduro zum Sieger erklärt worden. Maduro komme nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmzettel auf 67,7 Prozent.

Caracas - Dieses Ergebnis der Wahl erklärte die Präsidentin des Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, am Sonntag (Ortszeit). Sein größter Herausforderer Henri Falcón kam demnach auf 21,2 Prozent der Stimmen. Lucena sprach von einer "unumkehrbaren Tendenz".

Maduros Herausforderer erklärten die Wahl für ungültig und forderten Neuwahlen. "Wir erkennen diesen Wahlprozess nicht als gültig, nicht als wahr an", sagte Falcón bei einer Pressekonferenz. "Für uns gab es keine Wahlen", sagt er. Der Regierung warf er vor, Wähler unter Druck gesetzt zu haben.

Die Opposition hatte die Wahl boykottiert, auch international gab es heftige Kritik an dem Urnengang. Die USA, die Europäische Union und zahlreiche Länder Lateinamerikas erkennen die Wahl nicht an, weil sie nicht demokratisch und frei sei.

AFP

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