+
Mahmud Ahmadinedschad rückt nicht von seinem umstrittenen Atomprogramm ab

Ahmadinedschad blockt ab

Keine Zugeständnisse des Iran im Atomstreit

Berlin/Teheran - Der Iran wird nach den Worten seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im Atomstreit mit dem Westen keine Zugeständnisse machen.

"Iran ist heute ein Land mit nuklearem Know-how, ob es der Westen mag oder nicht", sagte Ahmadinedschad bei einer Kundgebung zum 34. Jahrestag der islamischen Revolution am Sonntag in Teheran.

Bei der vom Staatsfernsehen übertragenen Kundgebung betonte der iranische Präsident, die Feinde seines Landes sollten wissen, dass Druck und Einschüchterung keinen Erfolg haben würden. "Eins sollte sogar unseren ärgsten Feinden klar sein: Diese Nation hat eine heilige und unglaubliche Widerstandskraft gegen jeglichen Druck gezeigt und wird auch nicht davon abweichen, seine (nuklearen) Rechte durchzusetzen."

Gespräche sollen Ende Febraur wieder aufgenommen werden

Das umstrittene iranische Atomprogramm soll zwar laut iranischen Offiziellen friedlichen Zwecken dienen. Die USA, die EU und Israel fürchten jedoch, dass die Erforschung der Technik letztlich zum Bau von Atomwaffen führt. Die seit Monaten ausgesetzten Gespräche darüber sollen Ende Februar in Kasachstan wieder aufgenommen werden.

Der Jahrestag der Islamischen Revolution wurde in vielen iranischen Städten mit organisierten Kundgebungen begangen, an denen sich nach Angaben staatlicher Medien Millionen Menschen beteiligten. Im Februar 1979 hatte ein Aufstand unter Revolutionsführer Ajatollah Khomeini zum Zusammenbruch der Monarchie geführt und den Schah vom Pfauenthron ins Exil getrieben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Niedersächsischer Landtag stimmt über Selbstauflösung ab
Knapp drei Wochen nach dem Verlust der Mehrheit für die rot-grüne Koalition in Niedersachsen entscheidet der Landtag in einer Sondersitzung über seine Auflösung. Damit …
Niedersächsischer Landtag stimmt über Selbstauflösung ab
USA und Südkorea beginnen gemeinsames Militärmanöver
Seoul (dpa) - Die Streitkräfte der USA und Südkoreas haben trotz neuer Drohungen Nordkoreas ein gemeinsames Militärmanöver begonnen. Im Zentrum der seit langem geplanten …
USA und Südkorea beginnen gemeinsames Militärmanöver
Spanische Terrorermittler verfolgen neue Spur
Fünf Mitglieder der mutmaßlichen Terrorzelle von Barcelona wurden erschossen, vier festgenommen. Zwei weitere sind möglicherweise ebenfalls tot. Konnte sich der letzte …
Spanische Terrorermittler verfolgen neue Spur
Deutschlands Kurden-Vorsitzender im Interview: „Türkei ist unser Gegner“
Die deutschen Politiker gehen mit der Türkei immer schärfer ins Gericht. Das geht Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde in Deutschland, jedoch nicht …
Deutschlands Kurden-Vorsitzender im Interview: „Türkei ist unser Gegner“

Kommentare