Sandra Maischberger sitzt auf einem Sofa im Stuido ihrer Sendung maischberger. die woche.
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Sandra Maischberger in ihrem Studio

Zuverlässig umstritten seit 2003

maischberger. die woche im TV und im Stream ansehen bei der ARD

Sandra Maischberger führt seit dem Jahr 2003 Publikum und Gäste durch eine eigene wöchentliche Talkshow bei der ARD – stets begleitet von Fans und Kritikern.

  • Seit 2019 widmet sich die TV-Moderatorin mit Maischberger. die woche nicht mehr nur einem, sondern gleich mehreren Themen. Sie bilden einen Rückblick der jeweils vergangenen Woche ab.
  • Die vorhergehende TV-Sendung „Maischberger“ übernahm den Sendeplatz am Mittwoch um 22:45 h von ihrer Talkkollegin Anne Will.
  • Fans, die die Ausstrahlung von Maischberger. die woche verpasst haben und auch die Wiederholung nicht sehen können, finden die Sendung in der Mediathek der ARD als Stream.

Berlin - Mit Maischberger. die woche setzt Sandra Maischberger fort, wofür sie bereits bekannt ist: Sie führt im TV durch einen Talk über Politik und Gesellschaft. Schon vor dem Wechsel auf den neuen Sendeplatz hielten ihre Kritiker der damaligen Sendung vor, im Kampf um Einschaltquoten sensationslüsterne Themen aufzugreifen, ohne sie im Detail zu beleuchten. Das neue Konzept, das spontane Wortmeldungen aus dem Publikum vorsah, schien wie dafür gemacht. Die Sendetermine sind so gelegt, dass die Talkrunde jeweils verschiedene Themen aus einer Woche aufgreifen kann. Mittlerweile müssen sich die Zuschauer jedoch nicht mehr zwingend an den festen Termin halten: Eine Wiederholung ist über den Stream aus der Mediathek des TV-Senders abrufbar.

Die Produzenten von Maischberger. die woche experimentieren gern

Hinter der Sendung steht die Berliner Produktionsfirma Vincent TV, zu deren Inhabern Sandra Maischberger selbst gehört. Die prominente Moderatorin ist schon lange das Zugpferd der Talksparte des Unternehmens. Vincent TV produzierte mit ihr u. a. die Shows:

  • Maischberger
  • Menschen bei Maischberger
  • Ich stelle mich

Das Studio von Maischberger. die woche befindet sich im Berliner Stadtteil Adlershof, wo viele Film- und Fernsehunternehmen ansässig sind. Hier entsteht die wöchentliche Sendung, in der Sandra Maischberger mit geladenen Gästen und ihrem Publikum diskutiert. Aktuell arbeitet die Produktion an einer Erweiterung des bisherigen Konzeptes, bei dem die Moderatorin sich auf den Weg aus dem Studio heraus macht, um zu talken. Der erste Sendetermin von „Maischberger. vor Ort – so der Titel der Reihe – führte sie in die thüringische Landeshauptstadt Erfurt. Zuschauer haben neben dem üblichen Sendeplatz am Mittwochabend die Möglichkeit, sich die Talkshow in einer Wiederholung anzusehen. Dazu gibt es verschiedene Sendetermine im Nachtprogramm aller Sender der ARD. Außerdem hält die Mediathek der ARD ganze Folgen als Stream bereit. Aktuell ist die Vorhaltezeit jedoch begrenzt, sodass die Folgen nach einer gewissen Zeit offline gehen. Selten gibt es im TV-Programm Wiederholungen alter Talkrunden.

Maischberger. die woche gerät immer wieder in die Schlagzeilen

Dass Maischbergers Produktionsfirma abhängig von der Einschaltquote bezahlt wurde, erregte Aufsehen, als dies im Jahr 2013 (noch auf dem Sendeplatz am Dienstag) ans Licht der Öffentlichkeit kam. Zuletzt sorgten insbesondere zwei Sendetermine auf dem neuen Sendeplatz am Mittwoch für große Aufregung: Im Jahr 2016 talkte Maischberger mit ihren Gästen über den umstrittenen Dokumentarfilm „Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“, ohne die Macher des Films zu Wort kommen zu lassen. Im Juni 2020 kündigte die ARD mit einem Tweet an, dass bei Maischberger. die woche auch zum Rassismusthema getalkt werde, ohne die ursprüngliche Liste der Gäste zu verändern. Die Sendung, ihre Wiederholung und der Stream in der Mediathek sorgten erneut für hohe Einschaltquoten. 2016 erhielt Sandra Maischberger den Deutschen Fernsehpreis für ihre Arbeit.

Von Elke Huber

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