„Maischberger“ am Mittwoch

Lauterbach erklärt Corona-Wiesn-Dilemma: „Natürlich, das sind Widersprüche“

Roderich Kiesewetter (CDU) fordert Gelassenheit gegenüber Putin und lobt Bundeskanzler Scholz. Karl Lauterbach (SPD) fürchtet einen Corona-Winter. 
Lauterbach erklärt Corona-Wiesn-Dilemma: „Natürlich, das sind Widersprüche“

Ukraine-Talk in der ARD

„‚Wladi, wir reden mal‘, oder wie?!“ Strack-Zimmermann und Weidel verbeißen sich bei „Maischberger“ heftig
„‚Wladi, wir reden mal‘, oder wie?!“ Strack-Zimmermann und Weidel verbeißen sich bei „Maischberger“ heftig

Sanktions-Zoff bei „Maischberger“

„Wir führen den Krieg!“ Ernst springt Wagenknecht bei – Grüne erinnert kühl an Putins ersten Schritt
„Wir führen den Krieg!“ Ernst springt Wagenknecht bei – Grüne erinnert kühl an Putins ersten Schritt

Maischberger

„Maischberger“ ist eine Talkshow im Ersten Deutschen Fernsehen. Die Sendung läuft seit 2003 und versteht sich als Nachfolgerin von „Boulevard Bio“, einer von Alfred Biolek moderierten Talkshow. „Maischberger“ ist nach der Journalistin Sandra Maischberger benannt, welche die Sendung seit Beginn ihrer Ausstrahlung moderiert. Der Programmname ist seitdem zweimal geändert worden. Zu Anfang hieß die Sendung „Menschen bei Maischberger“, dann „Maischberger“. Seit 2019 wird sie unter dem Namen „maischberger. die woche“ ausgestrahlt. Inhaltlich befasst sich die Sendung mit verschiedenen aktuellen Themen, wobei der Fokus in den letzten Jahren immer mehr auf politische Inhalte gerichtet wurde. „maischberger. die woche“ läuft jeden Mittwoch um 22:45 Uhr im Ersten.

Wie und wo wird der Krieg entschieden? Melnyk und Masala sind sich einig – Putin „kein guter Feldherr“

Zu viel Stoff für eine Stunde: Beim Ukraine-Waffentalk blieben die Inflation und König Charles etwas auf der Strecke. Zum Glück waren sich fast immer alle einig
Wie und wo wird der Krieg entschieden? Melnyk und Masala sind sich einig – Putin „kein guter Feldherr“

Söder liefert sich hitziges Duell mit Maischberger: „Stimmt das, was Sie da gerade sagen?“

Markus Söder gerät in der ARD-Sendung „Maischberger“ mit der Gastgeberin aneinander. Die kontert routiniert, er scheine getroffen. Eine Analyse der Sendung.
Söder liefert sich hitziges Duell mit Maischberger: „Stimmt das, was Sie da gerade sagen?“

Bäckereien gehen insolvent? Habeck redet sich bei „Maischberger“ in einen Shitstorm

Robert Habeck erklärt bei „Maischberger“ die Folgen der Energiekrise - und gerät mächtig ins Trudeln. „Ich versteh‘s nicht“, sagt die Moderatorin.
Bäckereien gehen insolvent? Habeck redet sich bei „Maischberger“ in einen Shitstorm

Grünen-Chefin blafft CDU-Mann bei Maischberger an - „Sagen Sie: ‚Wir haben hier einen Fehler gemacht!‘“

Können Kohlekraftwerke die Versorgungslücke schließen oder geht es nicht ohne Rückkehr zur Atomkraft? Bei Maischberger wird über die deutsche Energie-Zukunft debattiert.
Grünen-Chefin blafft CDU-Mann bei Maischberger an - „Sagen Sie: ‚Wir haben hier einen Fehler gemacht!‘“

Experten-Zoff um Putin bei „Maischberger“: EU als Provokateur – oder bald einziger Retter vor dem „Genozid“?

Bei Maischberger streiten zwei Politikwissenschaftler über die politischen Hintergründe im Ukraine-Krieg. Wer provoziert hier wen? Die Moderatorin schreitet an anderer …
Experten-Zoff um Putin bei „Maischberger“: EU als Provokateur – oder bald einziger Retter vor dem „Genozid“?

EU-Beitritt „dem Krieg geschuldet“? Steinbrück sieht Ukraine von Aufnahmekriterien „weit entfernt“

Der ehemalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück malt bei „Maischberger“ ein düsteres Bild von der Zukunft. Barbara Schöneberger ist dagegen zu Scherzen aufgelegt.
EU-Beitritt „dem Krieg geschuldet“? Steinbrück sieht Ukraine von Aufnahmekriterien „weit entfernt“

Selenskyj-Berater setzt bei Maischberger auf Europa: Die Ukrainer wollen ihr Land in der EU sehen

Mit einem ukrainischen Berater und einem russischen Oppositionspolitiker diskutiert Maischberger über die Lage. Lauterbach gibt einen Zwischenstand in Sachen Corona. 
Selenskyj-Berater setzt bei Maischberger auf Europa: Die Ukrainer wollen ihr Land in der EU sehen

„Sich auch mal trauen“: Buschmann verteidigt Tankrabatt – Maischberger kommt sich vor „wie in der Uni“

Inflation, Corona, Ukraine-Krieg: Der ARD-Talk von Sandra Maischberger streifte alle Krisen. Für ein Internet-Meme reichte es an diesem Abend dennoch.
„Sich auch mal trauen“: Buschmann verteidigt Tankrabatt – Maischberger kommt sich vor „wie in der Uni“

Professor schockiert bei Maischberger mit abfälliger Aussage: Ukraine ist „sowieso verloren!“

Bundeskanzler Olaf Scholz besucht als EU-Mann Kiew und kommt nicht allein. Sandra Maischberger lotet mit Gästen mögliche Strategien aus. Es wird ruppig.
Professor schockiert bei Maischberger mit abfälliger Aussage: Ukraine ist „sowieso verloren!“

Kreml-Chef krank? Ex-ARD-Korrespondent äußert sich zu Gerüchten um Putin – und fürchtet „Zuspitzung“

Bei „Sandra Maischberger“ war Udo Lielischkies, ehemaliger ARD-Korrespondent in Moskau und Russland-Kenner, zu Gast. Die Frage nach Wladimir Putins Gesundheit nahm er …
Kreml-Chef krank? Ex-ARD-Korrespondent äußert sich zu Gerüchten um Putin – und fürchtet „Zuspitzung“

„Offensichtlich was schief gelaufen“: Merkel-Schelte in ARD-Talk - Journalistin kreiert sogar neues Wort

Harte Merkel-Schelte: Journalistin Julie Kurz wettert nach dem Interview der Ex-Kanzlerin im „Maischberger“-Talk über ihre Aussagen. Hat sie sich „durchgemerkelt“?
„Offensichtlich was schief gelaufen“: Merkel-Schelte in ARD-Talk - Journalistin kreiert sogar neues Wort

Finanzminister Lindner kritisiert bei Maischberger neues Tankgesetz und ist für Laufzeitverlängerung

Die Entwicklung des Ukraine-Krieges und die Folgen in Deutschland stehen bei Maischberger zur Debatte. Finanzminister Christian Lindner moniert das Modell zur Senkung …
Finanzminister Lindner kritisiert bei Maischberger neues Tankgesetz und ist für Laufzeitverlängerung

100 Tage Ukraine-Krieg im TV: AfD bleibt außen vor –Lauterbach als Talkshowkönig abgelöst

In den ersten 100 Tagen des Ukraine-Kriegs liefen 80 große Talkshows dazu im deutschen TV. Welche Partei am häufigsten dabei ist - und wer neuer Talk-„König“ ist: Eine …
100 Tage Ukraine-Krieg im TV: AfD bleibt außen vor –Lauterbach als Talkshowkönig abgelöst

Grünen-Politiker Hofreiter kontert Wissler: Deutsche Waffenlieferungen sind „linke Perspektive“

Anton Hofreiter streitet bei „Maischberger“ in der ARD mit der Linken-Chefin Janine Wissler über die Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen Putin.
Grünen-Politiker Hofreiter kontert Wissler: Deutsche Waffenlieferungen sind „linke Perspektive“

Putin-Telefonate „absolut sinnlos“: Polens Vize-Außenminister klagt Scholz bei „Maischberger“ an

Polens Vize-Außenminister beschwert sich bei „Maischberger“ über die Ampel. Lars Klingbeil findet einen Schuldigen. Ranga Yogeshwar rechtfertigt einen Brief an Olaf …
Putin-Telefonate „absolut sinnlos“: Polens Vize-Außenminister klagt Scholz bei „Maischberger“ an

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kündigt weitere Entlastungen an: „Wenn die Preise dauerhaft hoch bleiben, brauchen wir einen sozialen Ausgleich!“

Energiepaket, 9-Euro-Ticket, Heizkostenzuschuss, Kinderbonus - aber ist das genug? Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kündigt bei „Maischberger“ weitere …
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kündigt weitere Entlastungen an: „Wenn die Preise dauerhaft hoch bleiben, brauchen wir einen sozialen Ausgleich!“

Schwere Waffen? SPD-Stegner verreißt einfach Polens Präsidenten – „Hat die Wahrheit auch nicht gepachtet!“

Sandra Maischbergers Ukraine-Runde geht hart mit Olaf Scholz ins Gericht. Wehren muss sich dabei Ralf Stegner - er deutet das Konzept „schwere Waffen“ frei aus.
Schwere Waffen? SPD-Stegner verreißt einfach Polens Präsidenten – „Hat die Wahrheit auch nicht gepachtet!“

Schäuble gesteht bei „Maischberger“ Fehler bei Russland-Politik ein – und hat Mitleid mit Schröder

Politik-Urgestein Wolfgang Schäuble spricht bei Maischberger über Fehler der Merkel-Jahre. Der CDU-Politiker befürwortet einen Beitritt der Ukraine zur EU und Nato aus.
Schäuble gesteht bei „Maischberger“ Fehler bei Russland-Politik ein – und hat Mitleid mit Schröder

„Jetzt holen wir die Ukraine erst recht in die Nato!“ – Ex-Siko-Chef Ischinger fordert klare Ziele vom Westen

Gute Nachrichten zum Ukraine-Krieg verbreiten die Experten bei „Maischberger“ nicht. Ein Gast aus der Ukraine fehlt im ARD-Talk aus unbekannten Gründen.
„Jetzt holen wir die Ukraine erst recht in die Nato!“ – Ex-Siko-Chef Ischinger fordert klare Ziele vom Westen

maischberger.die woche - Polit-Talk

Maischberger: Talkshow zu Politik und Gesellschaft in der ARD

Mit Ausnahme einer Sommerpause stellt Sandra Maischberger jeden Mittwochabend ab 22:45 Uhr mehrere Themen der vergangenen Woche zur Diskussion.

  • Sandra Maischberger greift in ihrer Talkshow für die ARD regelmäßig aktuelle politische Probleme der Menschen auf.
  • Das neue Konzept von maischberger.die woche basiert auf kleinen Diskussionen mit Betroffenen und Politikern zu mehreren Themen je Sendung.
  • Die Erfolge ihres wöchentlichen Polit-Talks resultieren auch aus der Analyse und gründlichen Aufarbeitung von Misserfolgen und Missverständnissen.

maischberger.die woche:  Der seit siebzehn Jahren präsente Polit-Talk veränderte sich in redaktionellem Konzept

Berlin - maischberger.die woche entstand im Oktober 2019 aus der seit 2016 in der ARD ausgestrahlten Talkshow Maischberger. Die Erstausstrahlung der Sendung war schon am zweiten September 2003 zu sehen, damals noch unter dem Namen Menschen bei Maischberger. Als Nachfolgetalkshow von Alfred Bioleks Boulevard Bio empfing Sandra Maischberger immer dienstags ihre Gäste. Im Mittelpunkt ihrer Sendung standen gesellschaftspolitische Themen, persönliche Schicksale oder ein besonderes Engagement von Persönlichkeiten.

Nach 475 Folgen wurde das redaktionelle Konzept zugunsten von mehr Politik geändert. Am 13. Januar 2016 erhielt der Polit-Talk einen neuen Sendeplatz. Er wurde seither mittwochs ausgestrahlt, die Sendezeit blieb bei 22:45 Uhr. Nicht nur Politiker gehörten zu den wöchentlichen Gästen, sondern auch Betroffene, die nun Gelegenheit hatten, den Politikern ihre Fragen zu stellen und über die Themen kontrovers zu diskutieren. Ergänzende Filmbeiträge oder Antworten von Gästen über Liveschaltungen außerhalb des Studios lockerten die Sendung auf. Seit Oktober 2019 hat die Talkshow erneut ein neues Konzept und auch einen neuen Namen. Unter dem Titel maischberger.die woche wird sie am gewohnten Sendeplatz ausgestrahlt.

maischberger.die woche: Das geänderte Konzept seit Oktober 2019

maischberger.die woche hat sich seit der Erstausstrahlung gewandelt. Mit dem Namen änderte sich nun auch das redaktionelle Konzept. Der Polit-Talk in der ARD dreht sich seither nicht mehr um ein einzelnes Thema. Mit Politikern, Journalisten und Betroffenen wird nicht mehr in der großen Runde debattiert. Sandra Maischberger bricht damit aus den klassischen Talkshows aus, in denen scheinbar endlos über ein einziges Thema debattiert wird. Sie hat erkannt, dass es bereits weitere Talkshows in der ARD gibt, die meist das gleiche Thema mit ähnlichen Gästen besprechen.

In maischberger.die woche gibt es nun mehrere aktuelle Themen aus der vergangenen Woche, zu denen die Moderatorin mit den eingeladenen Gästen Einzelgespräche führt und auch betroffene Menschen zu Wort kommen lässt. Diese haben die Möglichkeit, ihre Diskussion in direktem Duell mit einem Politiker zu führen. Eine Kommentatorenrunde und die Einbeziehung von Zuschauern lockern die Sendung weiter auf. Die Politik tritt mehr in den Focus der Themen als bisher, um aktuelle Probleme der Menschen aufzugreifen und am gewohnten Sendeplatz über 75 Minuten zu diskutieren.

maischberger.die woche: Erfolge und Misserfolge der Talkshow im Ersten

maischberger.die woche bekam im Jahr 2016 den Deutschen Fernsehpreis, damals noch als Vorgängersendung maischberger. Den Preis erhielt sie für die beste Talkshow. Nur wenige Monate später diskutierte Sandra Maischberger in ihrem Polit-Talk der ARD über den umstrittenen Film „Ausgewählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schröder und Sophie Hafner. Der von ARTE und WDR beauftragte Film geriet mit der Begründung einer fehlenden Objektivität in die Kritik und sollte zunächst nicht ausgestrahlt werden. Nach einer Erstausstrahlung auf Bild.de am 13.06.2017 strahlte die ARD am 21.06.2017 den Film doch aus und kündigte eine anschließende Diskussion bei maischberger an, deren Sendeplatz direkt im Anschluss an den Film lag.

In dieser Talkshow erhielten die Filmemacher jedoch keine Gelegenheit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Dadurch gerieten die ARD und die Sendung in starke Kritik, die auch ein anschließender Faktencheck nicht entkräftete. Den Negativpreis „Die Goldene Kartoffel“ erhielt die Talkshow 2019, die sich mehr als bisher auf Politik und Politiker fokussierte, für eine Berichterstattung, die „ein verzerrtes Bild vom Zusammenleben im Einwanderungsland Deutschland“ entwerfe.

maischberger.die woche: Am 29.04.2020 reagierte Sandra Maischberger  auf einen umstrittenen Artikel aus dem Spiegel

maischberger.die woche wurde seit Juni 2019 im neuen Konzept des Polit-Talks getestet, im Oktober 2019 bekam die Talkshow in der ARD offiziell den neuen Namen mit neuem Konzept. Der Sendeplatz blieb bei Mittwochabend 22:45 Uhr, einen Wochentag nach dem Sendetermin zur Erstausstrahlung. Am 29. April 2020 lud Sandra Maischberger einen Gast ein, den sie mit den Worten begrüßte: „…und beginne gleich mit dem Virologen, der auf die andere Seite gewechselt ist und jetzt plötzlich Politik macht…“. Der Gast war kein neuer Politiker, sondern der Virologe Alexander S. Kekulé. Mit ihrer Aussage spielte sie darauf an, dass der Arzt mit fünf weiteren Gastautoren am 24. April 2020 einen Debattenbeitrag im Spiegel veröffentlichte. Den dortigen Titel „Raus aus dem Lockdown – so rasch wie möglich“, korrigierte A. Kekulé sofort. Die Forderung sei vielmehr ein vernünftiger Übergang vom Lockdown in eine neue Phase gewesen. Da der Impfstoff noch bis zu zwei Jahre auf sich warten lassen könne, sei „rein, raus, rein, raus“ kein vernünftiges Konzept nach dem Lockdown. Das Interview führte sie gleich zu Beginn ihrer Talkshow.

maischberger.die woche: Ein Tabu-Thema der Vergangenheit wurde von Sandra Maischberger am 20.11.2019 offen angesprochen

maischberger.die woche bringt im neuen Konzept der ARD regelmäßig mehrere Themen in den Polit-Talk ein. Die Politik ist regelmäßig durch Politiker vertreten, die je nach Thema ausgewählt werden. Die Mischung aus unterschiedlichen Themen der letzten Woche lockert die seit der Erstausstrahlung gewandelte Sendung ebenso auf wie die Mischung aus Interviews und Diskussionsrunden. Ausgestrahlt wird die Sendung am gewohnten Sendeplatz meist live aus dem Studio in Berlin. Am 20. November 2019 überraschte Sandra Maischberger mit einem Thema, das lange tabu war, sowie mit einem ungewöhnlichen Gast ihrer Talkshow: Anastasia Biefang. Anastasia Biefang hat den Rang eines Oberstleutnants und ist die erste transsexuelle Kommandeurin bei der Bundeswehr.

Einen Tag, bevor der Dokumentarfilm ihrer Lebensgeschichte „Ich bin Anastasia“ ins Kino kam, erhielt sie die Gelegenheit, in maischberger.die woche über sich, die Reaktionen beim Arbeitgeber und in der Familie zu sprechen. Anastasia Biefang hieß damals noch Marc, war vierzig Jahre alt, bereits knapp zwanzig Jahre bei der Bundeswehr und hatte die Führungsakademie der Bundeswehr absolviert. Seit 2017 ist sie in Storkow die Kommandeurin des Informationstechnikbataillons 381.

maischberger.die woche: Die Sendung vom 03. Juni 2020 erzeugte schon vor der Ausstrahlung Irritationen

maischberger.die woche ist als Polit-Talk zu verstehen, in dem wichtige Themen der Politik diskutiert werden, die die Menschen in der vergangenen Woche bewegt haben. Diskutiert wird mit Politikern und mit Betroffenen. Am 03. Juni 2020 gehörten zu den Themen unter anderem die Proteste in den USA, ausgelöst durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd. Die Sendungsankündigung der ARD bei Twitter enthielt Themen und eingeladene Gäste. Unter ihnen war kein Afroamerikaner. Genannt wurden:

  • Heiko Maas
  • Helga Rübsamen-Schaeff
  • Anja Kohl
  • Dirk Steffens
  • Jan Fleischhauer

Diese Ankündigung löste bei Twitter einen starken Protest aus. Darauf reagierte Sandra Maischberger mit einer Antwort, in der sie bat, erst die Sendung anzuschauen und danach weiter zu diskutieren. Dadurch verschärfte sich die Kritik. Der Talkshow für knapp acht Minuten zugeschaltet wurde dann die US-Wissenschaftlerin Professorin Priscilla Layne, die nach eigenen Angaben erst am Vortag um einen Beitrag in der Talkshow gebeten worden war. Erst zwei Tage nach der Sendung entschuldigte sich Sandra Maischberger für eine „missverständliche Ankündigung“.

Von Elke Huber