+
Das Winterwetter lässt die zahl der Flüchtlinge zurzeit zurückgehen.

2000 Flüchtlinge pro Tag

Maizière: Winter bremst Flüchtlingszustrom

Hamburg - Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat eingeräumt, das der Rückgang der Flüchtlingszahlen im Januar vorrangig auf das Winterwetter zurückzuführen ist.

„Im Wesentlichen wohl ja“, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „Es gibt zwar schon vereinzelte Bemühungen der Türkei, die illegale Migration über die Ägäis zu unterbinden. Aber noch nicht in dem Umfang, wie es erforderlich wäre.“

Nach Angaben des Bundesinnenministers kamen im Januar im Schnitt etwa 2000 Menschen pro Tag nach Deutschland, „was aufs Jahr hochgerechnet immer noch sehr viel - zu viel - wäre“. Im September und Oktober seien es teilweise 10.000 Menschen pro Tag gewesen. Die Türkei hatte der EU im November versprochen, den Flüchtlingszustrom zu reduzieren.

De Maizière sagte, man müsse auf jeden Fall verhindern, dass der Zustrom im Frühjahr wieder massiv ansteige. „Die Zeit läuft davon.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kampf um CDU-Vorsitz eröffnet: Merz prescht voran
Der Kampf um den CDU-Vorsitz ist eröffnet. Armin Laschet kandidiert mit Jens Spahn als Vize, Norbert Röttgen mit einer nicht genannten Frau und Friedrich Merz bislang …
Kampf um CDU-Vorsitz eröffnet: Merz prescht voran
Syrien: Situation eskaliert weiter – Gipfel findet womöglich nicht statt
Die Spannungen im Syrien-Konflikt nehmen immer mehr zu. Am 5. März wollen sich vier Staaten, darunter Deutschland, zum Syrien-Gipfel treffen.
Syrien: Situation eskaliert weiter – Gipfel findet womöglich nicht statt
Hamburg-Wahl 2020: Urlaubsfoto kurz vorm FDP-Desaster - Schwere Vorwürfe an Lindner
Bei der Bürgerschaftswahl 2020 in Hamburg stürzten CDU und FDP ab. Die Liberalen sind gar unter fünf Prozent gelandet. Alle Infos zur Wahl im Ticker.
Hamburg-Wahl 2020: Urlaubsfoto kurz vorm FDP-Desaster - Schwere Vorwürfe an Lindner
Thüringen-Krise: Merz für frühe Neuwahlen - AfD klagt gegen Änderungen im Wahlgesetz
Hin und her in Thüringen: Nach zähem Ringen vereinbaren Linke, SPD, Grüne und CDU einen Kompromiss. Nun sorgt ein Faschingsumzugs-Wagen für Aufsehen.
Thüringen-Krise: Merz für frühe Neuwahlen - AfD klagt gegen Änderungen im Wahlgesetz

Kommentare