Flugzeug mit mehr als 50 Passagieren im Iran abgestürzt

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Seit Wochen harren sie auf See aus

Malaysia und Indonesien nehmen Flüchtlinge auf

Kuala Lumpur - Malaysia und Indonesien wollen tausende auf See ausharrende Flüchtlinge aufnehmen.

Nach scharfen internationalen Appellen verständigten sich beide Länder am Mittwoch in Kuala Lumpur darauf, den rund 7000 Flüchtlingen "humanitären Beistand" und "vorübergehende Zuflucht" zu gewähren, wie die Außenminister Malaysias und Indonesiens, Anifah Aman und Retno Marsudi, gemeinsam erklärten. Die Flüchtlinge würden aber nur aufgenommen, wenn die internationale Gemeinschaft binnen eines Jahres für ihre Rückführung sorge.

In den vergangenen Tagen waren in beiden Ländern und in Thailand tausende Menschen aus Myanmar und Bangladesch eingetroffen, tausende weitere befinden sich teils seit Wochen noch auf See. Auch der Außenminister aus Thailand war nach Kuala Lumpur gereist. Weil die drei Zielländer die Menschen auf mehreren Schiffen nur notdürftig versorgten und dann wieder aufs Meer schickten, gab es international heftige Kritik. Am Dienstag hatte die UNO die Regierungen zu einem Kurswechsel aufgerufen.

Am Mittwoch erklärte sich bereits Myanmar erstmals zu humanitärer Hilfe für die in Not geratenen Menschen. Viele der Bootsflüchtlinge vor Südostasiens Küsten gehören der Minderheit der Rohingya an und sind aus Myanmar geflohen. Als muslimische Minderheit sind sie in dem mehrheitlich buddhistischen Land systematischer Diskriminierung ausgesetzt.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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