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Malta übernimmt turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft. Foto: Domenic Aquilina

Schwerpunkt Asyl-Streit

Malta ist für ein halbes Jahr EU-Ratspräsident

Brüssel (dpa) - Malta hat am 1. Januar die halbjährlich wechselnde Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernommen. Damit kommt dem kleinsten EU-Mitgliedsland im ersten Halbjahr 2017 eine wichtige Vermittlerrolle bei Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Union zu.

Ein Schwerpunkt der maltesischen Ratspräsidentschaft dürfte die Suche nach einem Kompromiss im Streit um ein neues europäisches Asylsystem werden. Dazu gehört auch die Frage, wie Flüchtlinge künftig in der EU umverteilt werden könnten.

Malta ist seit 2004 EU-Mitglied, der Euro wurde 2008 eingeführt. Die Inselrepublik liegt zwischen Libyen und Italien auf der Route Hunderttausender Flüchtlinge vor allem aus Afrika, die eine Zukunft in Europa suchen. Malta übernahm die EU-Ratspräsidentschaft von der Slowakei.

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