Im Totenhemd

Mann am Eingang zum iranischen Präsidialamt angeschossen

Am Eingang zum iranischen Präsidialamt in Teheran ist am Montag ein Mann angeschossen worden, der in das Gebäude einzudringen versuchte.

Teheran - Teherans Vize-Gouverneur Mohsen Nasdsch-Hamedani sagte iranischen Nachrichtenagenturen, ein Mann in einem Totenhemd habe versucht, durch die Eingangskontrollen des Büros von Präsident Hassan Ruhani zu gelangen. Die Sicherheitskräfte hätten ihn gewarnt und dann durch Schüsse verletzt.

Der Vize-Gouverneur sagte, die Behörden versuchten nun, die Identität und das Motiv des Angreifers zu ermitteln. Augenzeugen sagten der Nachrichtenagentur Tasnim, der Mann habe eine Machete bei sich gehabt. Im Iran tragen einige ultrakonservative Aktivisten Totenhemden bei Protesten gegen den Westen oder gegen Angriffe auf den Islam, um zu zeigen, dass sie bereit sind, ihre Sache bis zum Tod zu verteidigen.

Im Juni 2017 wurde Teheran durch einen Anschlag erschüttert, den später der IS für sich reklamierte.

afp

Rubriklistenbild: © dpa (Archiv)

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