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Marion Kiechle vor der ersten Sitzung des neuen Kabinetts

Mitleid nach dem Aus?

Marion Kiechle: Das sagt die neue Ministerin über ihren Vorgänger Spaenle

Es war der Knalleffekt des Kabinetts Söder: Statt Ludwig Spaenle kam eine Newcomerin zum Zuge. Marion Kiechle äußert sich nun durchaus emotional mit Blick auf ihren Vorgänger.

München - Bayerns neue Wissenschaftsministerin Marion Kiechle will über die kommenden Landtagswahlen hinaus in ihrer neuen Rolle bleiben. Das teilte sie im Radiointerview auf Bayern 2 mit. „Ich habe mich bewusst für die neue Position entschieden“, sagte Kiechle, die bis zu ihrer Ernennung als Ministerin für Wissenschaft und Kunst am vergangenen Mittwoch die Frauenklinik im Münchner Krankenhaus Rechts der Isar geleitet hatte. „Das heißt, ich werde am 14. Oktober nicht einfach alles wieder hinwerfen und in die Klinik zurückkehren.“ 

Angesprochen auf ihren Amtsvorgänger Ludwig Spaenle, der sein Amt verloren hatte, sagte Kiechle dem Bayerischen Rundfunk: „Persönlich und menschlich tut es mir sehr leid für ihn. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, mit der Personalie von meinem Vorgänger habe ich nichts zu tun.“

Spaenle selbst hatte am Vortag bereits Ambitionen auf ein neues hochrangiges Amt angedeutet.

Lesen Sie auch: Darum bekam auch Söders Mann fürs Grobe keinen Platz im Kabinett

dpa/fn

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