+
Die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) spricht am Montag in Roding bei der Trauerfeier für Markus Sackmann. 

CSU-Politiker starb mit 54 Jahren

Requiem für Markus Sackmann - "Er war ein ganz Großer"

München - Mit einem Requiem haben Angehörige und politische Weggefährten des verstorbenen früheren bayerischen Sozialstaatssekretärs Markus Sackmann (CSU) gedacht.

Zu dem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Pankratius in Roding in der Oberpfalz war am Montag auch Ministerpräsident Horst Seehofer erschienen, außerdem Finanzminister Markus Söder, Umweltministerin Ulrike Scharf, Innenminister Joachim Herrmann und Landtagspräsidentin Barbara Stamm (alle CSU).

Horst Seehofer (CSU) spricht bei der Trauerfeier.

Seehofer hob in einer kurzen Ansprache das Engagement Sackmanns für das Ehrenamt hervor. „Er war ein ganz Großer“, sagte der Ministerpräsident über den über Parteigrenzen hinweg angesehenen und beliebten CSU-Politiker. Nach dem Requiem sollte Sackmann im engeren Familienkreis beigesetzt werden.

Der aus Roding stammende Sackmann war in der Nacht zum vergangenen Freitag im Alter von nur 54 Jahren einer schweren Krebserkrankung erlegen. Der CSU-Politiker hatte sich 2013 wegen seiner Krankheit aus der ersten Reihe der Politik zurückgezogen und nicht mehr für den Landtag kandidiert.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Trauerfall bei Maybrit Illner: Matthias Fornoff ersetzt Talkmasterin in ZDF-Sendung
Im ZDF-Talk „Maybrit Illner“ fehlt ausgerechnet die Gastgeberin. Der Grund ist ein trauriger.
Trauerfall bei Maybrit Illner: Matthias Fornoff ersetzt Talkmasterin in ZDF-Sendung
Türkei verweigert deutschem Wahlbeobachter die Einreise
Der Linken-Abgeordnete Hunko war schon beim Referendum in der Türkei Wahlbeobachter. Anschließend geriet er in die Kritik der Regierung. Nun wollte er für die OSZE …
Türkei verweigert deutschem Wahlbeobachter die Einreise
Telekom Tochter will in Deutschland 6000 Stellen streichen
Die Telekom-Tochter T-Systems, die sich um Großkunden kümmert, will bis 2021 rund 6000 Arbeitsplätze in Deutschland streichen.
Telekom Tochter will in Deutschland 6000 Stellen streichen
„Blind und töricht“: CSU-Mann Waigel warnt vor Trennung der Unionsparteien
Theo Waigel ist Ehrenvorsitzender der CSU. In seinem Gastbeitrag für den Münchner Merkur warnt er vor einer Trennung der Schwesternparteien CDU und CSU.
„Blind und töricht“: CSU-Mann Waigel warnt vor Trennung der Unionsparteien

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.