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Der bayerische Finanz- und Heimatminister Markus Söder vor dem zukünftigen Heimatministerium in Nürnberg.

Bis 2014 voll arbeitsfähig

Söder besichtigt neues Heimatministerium

Nürnberg - Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder hat am Freitag sein künftiges Ministeriumsgebäude in Nürnberg besichtigt. Bis zum Sommer soll es voll arbeitsfähig sein.

Das in Nürnberg geschaffene Heimatministerium soll bis zum Sommer 2014 voll arbeitsfähig sein. Bis dahin sei der Bezug des früheren Staatsbank-Gebäudes im Herzen der Altstadt abgeschlossen, kündigte der bayerische Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) am Freitag bei der Unterzeichnung des Mietvertrags an. Die ersten von insgesamt rund 100 Mitarbeitern würden Anfang Februar einziehen. Zu den Kosten des Umbaus äußerte sich Söder nicht. Sie hielten sich aber wegen des guten Gebäudezustands in Grenzen, sagte er.

Das Land habe das Gebäude für 15 Jahre angemietet. „Sonst sind im öffentlichen Dienst eigentlich nur 10-Jahres-Verträge üblich. Wir haben aber mit der langen Vertragslaufzeit bewusst ein Signal setzen wollen. Für mindestens drei Legislaturperioden ist die Frage erst mal geklärt“, sagte Söder. Das 3500 Quadratmeter große Gebäude habe vor allem wegen der zentralen Lage in der Nürnberger Innenstadt überzeugt. Pendelnde Mitarbeiter profitierten von der Nähe zum Nürnberger Hauptbahnhof.

Die im Heimatministerium angesiedelten Abteilungen sollen sich unter anderem um eine bessere Breitbandversorgung im ländlichen Raum kümmern. Auch die Verwaltung der Staatsbäder sowie der staatlichen Spielbanken ist künftig in Nürnberg angesiedelt. Einmal im Jahr soll im Nürnberger Dienstsitz des neuen Ministeriums eine Kabinettssitzung stattfinden.

dpa

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