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Markus Söder will gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel auftreten.

Auftritt geplant

Jetzt also doch: Söder will mit Merkel in Bayern Wahlkampf machen

Die CSU wollte eigentlich im Landtagswahlkampf auf Angela Merkel verzichten. Jetzt ist doch ein gemeinsamer Auftritt von Ministerpräsident Söder und der Kanzlerin geplant. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird im bayerischen Landtagswahlkampf zumindest einmal an der Seite von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auftreten. Dies berichtet der „Münchner Merkur“ (Freitag). Merkel komme auf Einladung des CSU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel am 30. September - also rund zwei Wochen vor der Wahl - zu einem Europa-Forum nach Ottobeuren (Landkreis Unterallgäu). Dort treffe sie auf Söder, der ein Grußwort sprechen werde.

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Angesichts des inzwischen beigelegten, massiven Asylstreits (lesen Sie dazu alles in unserem News-Ticker) zwischen den Unionsparteien galt es zuletzt als offen, ob die CSU im Landtagswahlkampf auf die Unterstützung von Merkel setzt. Dass der bayerische Ministerpräsident nun doch mit der Kanzlerin auftritt, hat vermutlich vor allem mit dem Einfluss Waigels zu tun, der die Veranstaltung ausrichtet. Der CSU-Ehrenvorsitzende hatte schon im Bundestagswahlkampf 2017 eine „Wählerinitiative für Angela Merkel“ mitgegründet und damit versucht, zwischen CDU und CSU Brücken zu bauen.

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Bisher wollte CSU auf Merkel verzichten

Die CSU wollte bisher im Landtagswahlkampf auf Angela Merkel (CDU) verzichten. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor Vertrauten gesagt: "Zu meiner Abschlusskundgebung kommt keine Bundeskanzlerin, sondern ein Bundeskanzler." Damit meinte er Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der als Chef einer rechtskonservativen Koalition eine restriktive Flüchtlingspolitik betreibt und in der EU als Gegenspieler Merkels in der Flüchtlingspolitik gilt.

Kurz habe Söder bereits zugesagt, berichtete die Zeitung. Die deutsche Kanzlerin hingegen sollte in den bayerischen Wahlkampf nach Söders damaliger Vorstellung überhaupt nicht eingreifen. Dies gab es in der fast 70-jährigen Geschichte der Unionsparteien noch nie. In Bayern wird am 14. Oktober ein neuer Landtag gewählt.Die Umfragewerte für die CSU sind bisher weit von den Vorstellungen der Partei entfernt.

dpa/afp

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