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Martin Schulz bei der Pressekonferenz am Donnerstag.

SPD-Politiker gab Pressekonferenz

Martin Schulz erklärt seinen Wechsel in die Bundespolitik

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Brüssel - EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat in einer Pressekonferenz bestätigt, dass er von der europäischen in die nationale Politik wechselt. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen. 

Er wisse, dass es „verschiedentlich Spekulationen gegeben hat, von welcher Stelle aus ich künftig meine politische Arbeit fortsetzen werde“, sagte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) zu Beginn seiner Erklärung vor der Presse am Donnerstagvormittag. Und er habe nun eine Entscheidung getroffen: Er werde nicht für eine weitere Amtszeit als EU-Parlamentspräsident in Brüssel antreten. Stattdessen werde er bei den Bundestagswahlen 2017 den Platz 1 der Landesliste Nordrhein-Westfalen der SPD einnehmen und für den Bundestag kandidieren.

Die Entscheidung für einen Wechsel nach Berlin sei ihm nicht leicht gefallen, sagte der SPD-Politiker, denn Präsident des europäischen Parlaments zu sein sei eine große Ehre. Dieses Amt hatte Schulz die vergangenen fünf Jahre inne.

Welche Rolle Schulz genau in Berlin einnehmen will, ließ er offen. Er wirdals neuer Außenminister und auch als SPD-Kanzlerkandidat gehandelt. Auf jeden Fall wolle er sich auch auf nationaler Ebene weiter für die EU einsetzen und seinen Beitrag leisten, die Gräben innerhalb der Gesellschaften und zwischen den Ländern zu schließen, sagte Schulz. Nur so könne das verloren gegangene Vertrauen in die Politik wiedergewonnen werden - „und es ist viel Vertrauen verloren gegangen“. Deutschland habe dabei eine besondere Verantwortung.

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