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Medwedew setzt auf Sicherheitsdialog mit Obama

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US-Präsident Barack Obama (rechts) unterhält sich mit Russlands Präsident Dmitri Medwedew im Winfield House in London am Rande des G-20-Gipfels (Archivbild).
US-Präsident Barack Obama (rechts) unterhält sich mit Russlands Präsident Dmitri Medwedew im Winfield House in London am Rande des G-20-Gipfels (Archivbild). © dpa

Moskau - Russland will beim Antrittsbesuch von US-Präsident Barack Obama Anfang kommender Woche (6.-8. Juli) in Moskau den Sicherheitsdialog in den Mittelpunkt stellen.

„Es geht vor allem um die internationale Sicherheit, den Kampf gegen Terrorismus und Drogenschmuggel sowie um die Nichtverbreitung von Atomwaffen“, sagte Kremlchef Dmitri Medwedew in einer am Donnerstag veröffentlichten Videobotschaft.

Er begrüße die Bemühungen Obamas um „vertrauensvolle, zeitgemäße Beziehungen“ zu Russland, nachdem man unter Vorgänger George W. Bush „fast auf das Niveau des Kalten Krieges“ abgeglitten sei.

Beide Präsidenten wollen unter anderem über ein Nachfolgeabkommen für den zum Jahresende auslaufenden Vertrag über die Reduzierung strategischer Atomwaffen (START) beraten. Experten erwarten, dass eine neue Höchstgrenze von 1500 nuklearen Sprengköpfen pro Land festgelegt wird. Weiterhin uneins sind sich Moskau und Washington bei den US-Plänen für eine Raketenabwehr in Mitteleuropa , bei den NATO -Ambitionen der Ex-Sowjetrepubliken Georgien und Ukraine sowie beim Umgang mit dem iranischen Atomprogramm.

Obama will in Moskau auch mit Regierungschef Wladimir Putin und Oppositionspolitikern zusammentreffen, bevor er am Mittwoch zum Gipfel der G8-Staaten nach Italien weiterfliegt.

Medwedews Videobotschaft (in englischer Übersetzung) gibt es unter diesem Link zu sehen.

dpa

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