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Prinz Harry und Herzogin Meghan: Zwei der Top-Gäste auf dem geheimen Gipfel auf Sizilien. 

Treffen im Luxus-Resort

Meghan und Harry wollen auf Sizilien das Klima retten - doch ihre Anreise ist alles andere als klimafreundlich

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Drei Tage lang treffen sich die Reichen und Schönen in einem sizilianischen Luxus-Resort - um über Klimarettung zu reden. Bizarrer Weise ist ihre Anreise jedoch ein Kerosin- und Diesel-Exzess.

Palermo - Prinz Harry, Meghan Markle, Leonardo DiCaprio und viele weitere Stars - zu einem exklusiven Ereignis unter Palmen wurden nur diejenigen eingeladen, die dicke Geldbörsen besitzen. Drei Tage lang geht es beim „Google Camp“ gerade auf Sizilien um den Klimawandel. Doch ein Aspekt lässt viele Beobachter sehr daran zweifeln, wie ernst es die Stars mit den Gesprächen zur Klimarettung wirklich meinen. 

Denn für die Anreise landeten in diesen Tagen hunderte von Privatjets auf der italienischen Insel. Dazu wurden dutzende Privatyachten gesichtet. Ebenso fuhren auf der Insel diverse Limousinen und hochgezüchtete Sportwagen herum. Die Vermutung liegt nahe: Die Stars blasen erstmal eine große Menge Kohlendioxid in die Luft - um dann darüber zu sprechen, wie man genau das vermeiden kann. 

100.000 Kilogramm Kohlendioxid für die Klimarettung

Allein die 114 bisher absolvierten Privatjet-Flüge sollen bei der Anreise 100.000 zusätzliche Kilogramm klimaschädliches Kohlendioxid in die Luft geblasen haben. Das hat die New York Times ausgerechnet. Von all den anderen Flügen, Fahrten und Schiffstouren ist da noch nicht mal die Rede. 

Das Treffen wurde organisiert von den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin - ausdrücklich für die Reichen und Superreichen. Es soll das Unternehmen 20 Millionen Euro kosten - weil etwa eine Unterkunft pro Nacht im Verdura Resort mindestens 900 Dollar kostet. Das Google-Camp steht in inoffizieller Konkurrenz zum Weltwirtschaftsgipfel in Davos, das bei völlig anderen Temperaturen und in der Schweiz stattfindet. Doch auch bei diesem Event reisen viele über klimapolitisch fragwürdige Verkehrsmittel an - Privatjet inklusive.  

Der Gipfel soll zum Klimawandel beitragen - und nicht nur zu schönen Instagram-Posts

Wenn der inoffizielle Klimagipfel nennenswert zur Klimarettung beitragen sollte, wären die Privatjet-Emissionen zwar immer noch fragwürdig. Sie hätten aber am Ende für die Umwelt etwas gebracht. Der Hebel für nennenswerte Vermeidung von CO2 liegt in Deutschland nach Ansicht von Experten etwa neben der Stromproduktion unter anderem beim schon lange über unsere Verhältnisse hinausgehenden Konsum, den die Reichen und auch die Mittelschicht hervorrufen. Ob aber die Stars auf dem Google Camp auch tatsächlich mal über ihre eigene Klimabilanz reden, ist nicht bekannt. 

Verdura Resort auf Sizilien: Hier treffen sich die Reichen und Schönen zum Top-Secret-Treffen.

Im Kontrast dazu trafen sich jetzt Jugendliche in Deutschland Tausende Jugendliche zum Fridays-for-Future-Fest in Dortmund. Es ist ihr Klimagipfel, es ist ihre Art und Weise, über das Klima und mögliche Lösungen zu sprechen. Und das Google Camp auf Sizilien? Bisher drang außer einem flammenden Appell von Prinz Harry noch nicht viel nach draußen. Stattdessen Instagram-Posts der Stars, die es sich unter der sizilianischen Sonne und weit entfernt vom Tourismus gut gehen ließen.

Von alledem ahnte Meghan Markle nichts, als sie 2014 ein Bild von Kate Middleton in die Kamera hält.

Auch interessant: Wer Details über Meghans Zeit in Los Angeles wissen möchte, kann sich ihr früheres Haus anschauen. Es steht zum Verkauf.  

Prinz Harry und seine Meghan reisten nun zum bereits dritten Mal in acht Tagen mit ihrem Privatflugzeug. Ihre Fans sind von dem Urlaubs-Marathon entsetzt.

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Kommentare

Solo und der WookieAntwort
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Danke für den Tipp, aber ich habe mein Gehirn schon oft eingeschaltet. Deswegen habe ich eine Lehre zum Laboranten gemacht und habe danach noch Biochemie studiert. Jahre später nochmal BWL weil mich das im Job nochmals weitergebracht hat.
Und? Haben Sie nach dem Gesellenbrief noch den Meister gemacht und sich selbstständig? Oder war ihnen das zuviel? Viel Rente wird sicher nicht rausspringen. Aber jetzt raten Sie mal wessen Schuld das ist. Als kleiner Tipp, sicher nicht meine. Also bitte machen Sie mir keine Vorwürfe, weil ich mich in jungen Jahren mehr angestrengt habe als augenscheinlich Sie.

Und der Spruch: "Handwerk hat goldenen Boden" gilt auch heute (oder gerade heute) noch. Aber man sollte sich schon weiterbilden und sich nicht faul auf seinem Allerwertesten ausruhen.
Ein Freund von mir hatte eine kleine Schreinerei. Heute arbeitet er an Vorzeigeprojekten auf der ganzen Welt. Und das nicht weil er nach der Gesellenprüfung nichts mehr gemacht hat. Er hat sich spezialisiert und verdient heute mehr Geld als sein Bruder, der Arzt ist.
Übrigens habe ich nichts gegen Friseure, die dürfen auch gerne mehr verdienen. Ich würde es bezahlen.

Tauch-WurzlAntwort
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z.b. wenn sie zum friseur gehen was meinen sie verdient ein friseur monatlich .. wenn es nun der friseur schafft sich aus seinem billigjob rauszuarbeiten zu welchem friseur gehen sie dann oder ist ihnen dieser beruf nixht anständig genug .. ich hab im 1.lehrjahr 120 mark verdient und als gesellin 250 mark und was glauben sie kommt hier als rente nach 45 jahren raus ... nur weil ich solchen angebern und aroganten menschen wie ihnen die frise gekürzt hab ...und jetzt einfach ml ge... einschalten und mal nachdenken das das handwerk und hier ist es egal welches keine millionen gehälter bezahlt wie sie es wohl beziehen

Solo und der WookieAntwort
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Ja, er hat eine vernünftige Größe. Und ich habe auch etwas dafür getan. Und zwar nicht Leute um Spenden angebettelt. Mit dieser Aussage haben sie gleich mal gezeigt wo das Problem in dem Wohlfahrtsstaat Deutschland liegt. Wer 45 Jahre gearbeitet hat und sich keine Essen leisten kann, der hat etwas falsch gemacht und war sicher nicht der fleißigste. Selbst wenn man einen miesen Job hat, hat man 45 Jahre Zeit sich da raus zu arbeiten. So etwas beeindruckt mich, aber sicher niemand der 45 Jahre nicht den A... hochbekommen hat um sich aus seinem Niedriglohnjob rauszuarbeiten.
... sorry das konnte ich mir nicht verkneifen