+
Bis zum Sonntag unterzeichneten schon fast 200.000 Menschen die Petition gegen das Pegida-Bündnis. 

"Für ein buntes Deutschland"

Fast 200.000 Unterstützer: Petition gegen Pegida

Hannover/Dresden - Mehr als 170.000 Menschen haben sich bis zum Sonntagnachmittag an einer Internet-Unterschriftenaktion gegen das islamfeindliche Pegida-Bündnis beteiligt.

Unter dem Motto „Für ein buntes Deutschland“ sammelt der Organisator der Aktion, Karl Lempert aus Hannover, auf der Plattform „change.org“ seit dem 23. Dezember Unterschriften. Sein Ziel: eine Million Unterstützer.

Das Bündnis „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) organisiert seit Wochen Demonstrationen, bei denen Redner Angst vor einer angeblichen Überfremdung Deutschlands schüren.

In Dresden, wo die Bewegung entstand, waren es zuletzt etwa 17.500 Teilnehmer. Zur gleichen Zeit gingen allerdings bundesweit mehr als 20.000 Menschen auf die Straße, um für Toleranz und Weltoffenheit zu demonstrieren. An diesem Montag (29.12.) ist in Dresden keine Pegida-Demonstration geplant. Das nächste Mal wollen sich die Anhänger der Anti-Islam-Bewegung im Januar versammeln.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Terroranschlag in Barcelona: Angeblich drei deutsche Todesopfer
Der mutmaßliche Haupttäter von Barcelona ist laut einem spanischen Medienbericht tot. Der 17-jährige Moussa Oukabi soll der Fahrer des Lieferwagens sein, der in eine …
Terroranschlag in Barcelona: Angeblich drei deutsche Todesopfer
Terror in Barcelona: Was wir am Samstag sicher wissen - und was nicht
Der Terroranschlag von Barcelona stellt sich wohl als Werk einer organisierten Gruppe heraus. Die Ermittler ordneten der mutmaßlichen Terrorzelle drei Vorfälle zu.
Terror in Barcelona: Was wir am Samstag sicher wissen - und was nicht
Nach Präsidentenwahl in Kenia: Opposition legt Einspruch ein
Kenias Opposition will das Wahlergebnis von vor rund einer Woche nicht anerkennen. Die Computer seien manipuliert worden, lautet einer der Vorwürfe. 
Nach Präsidentenwahl in Kenia: Opposition legt Einspruch ein
Rechte „Identitäre“ in Barcelona nicht willkommen
Nach dem Terroranschlag von Barcelona marschierten Mitglieder der Identitären Bewegung in der Stadt auf. Passanten stellten sich den Rechten entgegen.
Rechte „Identitäre“ in Barcelona nicht willkommen

Kommentare