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Mehr als 100.000 Studenten nehmen finanzielle Nothilfe in Anspruch

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Studenten einer Universität in einem Hörsaal während Corona
Hörsaal mit Studenten © JEAN-LUC FLEMAL / IMAGO

In der Corona-Krise haben mehr als 100 000 Studentinnen und Studenten finanzielle Nothilfe vom Staat erhalten.

Berlin - In der Corona-Krise haben mehr als 100 000 Studentinnen und Studenten finanzielle Nothilfe vom Staat erhalten. Diese Zahl gaben das Bundesbildungsministerium und das Deutsche Studentenwerk (DSW) am Mittwoch bekannt. Viele Betroffene hätten über mehrere Monate die sogenannte Überbrückungshilfe erhalten. Insgesamt seien fast 182 Millionen Euro ausgezahlt worden, etwa ein Drittel der Geförderten seien internationale Studierende. Die Nothilfe soll Ende September auslaufen.

Antragszahlen gehen zurück

Die Unterstützung wurde im Juni 2020 aufgelegt und ist für diejenigen gedacht, die während ihres Studiums zum Beispiel durch einen wegbrechenden Nebenjob in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Überwiesen werden 100 bis maximal 500 Euro pro Monat, wenn per Kontoauszug nachgewiesen werden kann, dass eine pandemiebedingte Notlage besteht. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. «Zuletzt hat sich der studentische Arbeitsmarkt wieder merklich erholt, so dass die Antragszahlen auf die Überbrückungshilfe als Zuschuss in den vergangenen Monaten stetig zurückgingen», hieß es in einer Mitteilung von DSW und Bildungsministerium. Daher sei vereinbart worden, das Zuschussprogramm planmäßig nach dem 30. September auslaufen zu lassen. (dpa)

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