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Flüchtlinge im einem Boot vor der Insel Lesbos. (Symbolbild)

Insgesamt zwölf Boote

Mehr als 1300 Migranten aus Mittelmeer gerettet

Rom / Athen - Die italienische Küstenwache hat an einem Tag rund 1350 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet.

Auch ein Toter sei während der zwölf verschiedenen Rettungsaktionen geborgen worden, teilte die Küstenwache am Donnerstag in Rom mit. Die Männer, Frauen und Kinder seien auf insgesamt zwölf Booten vor der libyschen Küste unterwegs gewesen.

Derzeit fahren wegen des guten Wetters vermehrt Flüchtlinge von Libyen aus über das zentrale Mittelmeer in Richtung Europa. Schlepper zwingen die Menschen oft in vollkommen überladene und nicht seetüchtige Boote, die sie dann vor der libyschen Küste ihrem Schicksal überlassen.

Flüchtlinge meiden die Ostägäis

Die griechische Polizei entdeckte an einem Strand der Jet-Set-Insel Mykonos 20 Migranten. Sie sagten, sie seien Syrer und hätten an Bord eines Bootes von der Türkei übergesetzt, berichtete das griechische Staatsradio (ERT) am Donnerstag. Unter ihnen waren auch fünf Kinder. Die Behörden gehen davon aus, dass die Migranten mit ihrer langen Fahrt die Inseln der Ostägäis meiden wollten, weil sie befürchteten, von dort in die Türkei zurückgeschickt zu werden.

dpa

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