Italienische Küstenwache berichtet:

Mehr als 2100 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet

Laut der italienischen Küstenwache, sind in den letzten 24 Stunden über 2100 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet worden. Auch deutsche Hilfsorganisationen waren beteiligt.

Rom - Innerhalb von 24 Stunden sind nach Angaben der italienischen Küstenwache erneut 2121 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die Menschen seien am Freitag und Samstagmorgen bei 17 verschiedenen Einsätzen aufgegriffen worden, berichtete die Küstenwache am Samstag. Dabei wurde auch ein Toter geborgen. Sieben Menschen, darunter ein Baby, mussten mit Schnellbooten ins Krankenhaus gebracht werden.

An der Aktion waren auch die deutschen Hilfsorganisationen Jugend Rettet und Sea-Eye beteiligt. Erst am Donnerstag waren etwa 2300 Flüchtlinge auf der zentralen Mittelmeerroute von Libyen in Richtung Italien aus Seenot gerettet worden.

An Italiens Küsten kommen derzeit die meisten Migranten an. Dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zufolge waren es 83 Prozent der mehr als 55 000 Menschen, die Europa seit Jahresbeginn auf dem Seeweg erreichten. Dem italienischen Innenministerium zufolge ist die Zahl der Ankünfte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent gestiegen.

dpa

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