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Ein Archivfoto aus Idlib.

US-Angriff

Mehr als hundert Al-Kaida-Kämpfer in Syrien getötet

Washington/Idlib - Die USA haben bei einem Luftangriff in Syrien mehr als hundert Kämpfer des Terrornetzwerks Al-Kaida getötet.

Wie das Pentagon am Freitag mitteilte, wurde am Vortag ein Ausbildungslager des Netzwerks in der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes getroffen. Einem Sprecher zufolge wurden in dem Camp seit 2013 Kämpfer ausgebildet.

Die Zerstörung des Lagers stoppe nun nicht nur die Ausbildung der Extremisten sondern werde radikale Islamisten und syrische Oppositionsgruppen auch daran hindern, "sich Al-Kaida anzuschließen oder mit ihnen zu kooperieren", sagte Sprecher Jeff Davis. Den Angaben des US-Verteidigungsministeriums zufolge wurden seit Jahresbeginn insgesamt mehr als 150 Al-Kaida-Kämpfer bei US-Angriffen getötet.

Der UN-Sicherheitsrat bezeichnete unterdessen die in der kommenden Woche anstehende Syrien-Konferenz in Astana als "wichtigen" Schritt für die Friedensverhandlungen im Februar in Genf. Der Präsident des Gremiums, Schwedens Botschafter Olog Skoog, sagte in New York, der Sicherheitsrat begrüße die "Bemühungen Russlands und der Türkei um ein Ende der Gewalt".

Die Gespräche in der kasachischen Hauptstadt Astana beginnen am Montag unter der Federführung Russlands, der Türkei und des Iran. Formelle Friedensverhandlungen für Syrien unter der Schirmherrschaft der UNO sind für Februar in Genf geplant.

dpa

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