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Aktivisten protestieren am 25.07.2014 anlässlich des Al-Kuds-Tag auf einer Pro-Palästina-Demonstration mit Fahnen und Fotos in Berlin.

Berlin

Mehrere hundert Demonstranten gegen Israel

Berlin - Begleitet von starken Sicherheitsvorkehrungen haben sich am Freitagnachmittag in Berlin mehrere hundert Menschen zu einem israelkritischen Demonstrationszug versammelt.

Die Kundgebungsteilnehmer wollten auf dem Zug über den Kurfürstendamm, der ohne Zwischenfälle begann, ihrem Ärger über die israelische Politik Luft verschaffen. Nachdem in den vergangenen Tagen bei Demonstrationen gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen immer wieder antisemitische Parolen laut geworden waren, erteilte die Polizei strenge Auflagen. So dürfen bei der Demonstration keine Parolen skandiert werden, in der Gewalt gegen Juden gutgeheißen wird. Außerdem dürfen keine Fahnen oder Puppen verbrannt werden.

Anlass der Demonstration ist der internationale Al-Kuds-Tag. Dieser Tag wurde Ende der 1970er Jahre von dem iranischen Revolutionsführer Khomeini ins Leben gerufen, um gegen die israelische Besatzung der Palästinensergebiete zu protestieren. An den seit Jahrzehnten in zahlreichen Ländern stattfindenden Demonstrationen beteiligen sich verschiedene islamistische Gruppierungen, bei den Kundgebungen werden häufig antijüdische Parolen gerufen. Am Rande der Berliner Demonstration fanden zwei Gegenkundgebungen statt. Ihre Teilnehmer bekundeten Solidarität mit Israel.

AFP

Israel-Palästinenser-Konflikt: Demonstrationen in Berlin

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