+
Auch unter Unionsanhängern findet das von der SPD vorgeschlagene Modell zur Familienförderung eine Mehrheit. Foto: Matthias Hiekel/Archiv

Mehrheit für Familienförderung statt Ehegattensplitting

Berlin (dpa) - Die Mehrheit der Bürger ist laut einer Umfrage dafür, das Ehegattensplitting abzuschaffen und durch eine steuerliche Förderung aller Familien mit Kindern zu ersetzen.

55 Prozent äußerten sich entsprechend in einer repräsentativen Befragung des Emnid-Instituts für die "Bild am Sonntag". 39 Prozent der 501 Befragten wollen das Ehegattensplitting behalten.

Auch unter Unionsanhängern findet das von der SPD vorgeschlagene Modell zur Familienförderung eine Mehrheit. 53 Prozent würden ein Familiensplitting befürworten, 45 Prozent lehnen dies ab.

Beim Ehegattensplitting wird das Gesamteinkommen durch zwei geteilt ("gesplittet") und darauf der jeweilige Steuertarif angelegt. Wenn ein Partner deutlich mehr verdient oder Alleinverdiener ist, ergibt sich dadurch ein erheblicher Steuervorteil.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Charlottesville-Aussetzer: Schwarzenegger knöpft sich Trump vor
Donald Trump und Arnold Schwarzenegger gelten als Intim-Feinde. Nun gibt Schwarzenegger seinem Partei-Kollegen einen vielgeklickten Tipp für eine passende Antwort auf …
Nach Charlottesville-Aussetzer: Schwarzenegger knöpft sich Trump vor
Bericht: Mindestens ein Toter bei Messerattacke in Turku
Schüsse in der Innenstadt von Turku - dann wird ein mutmaßlicher Messerangreifer festgenommen. Gab es noch weitere Angreifer?
Bericht: Mindestens ein Toter bei Messerattacke in Turku
Rumänien will rund 2000 Flüchtlinge aufnehmen
Die verpflichtende Aufnahme von Flüchtlingen nach der EU-Quote lehnt Rumänien ab. Freiwillig will das Land aber nun zumindest1942 Menschen aufnehmen.
Rumänien will rund 2000 Flüchtlinge aufnehmen
Barcelona-Anschlag: Hauptverdächtiger möglicherweise tot
In Barcelona ist ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast - über 100 Menschen wurden verletzt, mindestens 14 starben. Die Polizei verhinderte in einem Badeort 100 …
Barcelona-Anschlag: Hauptverdächtiger möglicherweise tot

Kommentare