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Die große Mehrheit der Bevölkerung hält die Zahl der Polizisten in Deutschland für zu gering.

Bürger wollen mehr Kontrollen 

Mehrheit wünscht stärkere Polizei in Deutschland

Berlin - Die Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht sich einer Umfrage zufolge eine stärkere Polizeipräsenz.

In Befragung für die "Bild"-Zeitung sagten drei Viertel (74,2 Prozent), dass aus ihrer Sicht die Zahl der Polizisten in Deutschland zu gering sei.

Jeder Zehnte (11,4 Prozent) sagte in der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa, die Zahl sei "gerade richtig". Nur 2,5 Prozent der Befragten meinten, es gebe zu viele Polizisten.

In der am Montag in der "Bild" veröffentlichten Umfrage machten sich zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) für mehr Polizei-Streifen und -Kontrollen stark. Ferner meinten knapp 58 Prozent, die Befugnisse der Polizei, um Verbrechen aufzuklären, seien zu gering. Gut 25 Prozent sagten hingegen, die Befugnisse seien "gerade richtig".

Gefragt danach, vor welchen Gefahren die Polizei die Menschen beschützen könne, antwortete fast jeder Zweite (44,7 Prozent): "Die Polizei kann uns nicht effektiv beschützen." Lediglich 21,5 Prozent der Befragten meinten, dass die Polizei vor Wohnungseinbrüchen schützen könne. Die seit Jahren steigende Zahl von Einbrüchen bereitet Ermittlern und Politik bereits seit längerem Kopfzerbrechen.

Dennoch fühlt sich die Mehrheit der Befragten in Deutschland sicher (insgesamt 51,2 Prozent). Bei den Männern sagten dies mit fast 58 Prozent wesentlich mehr als bei den Frauen mit gut 45 Prozent. Aber auch bei den Frauen sagte nur jede Dritte (33,5 Prozent) ausdrücklich, dass sie sich unsicher fühle (Rest: weiß nicht/keine Angabe).

dpa

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