50. Geburtstag am Sonntag

Melania Trump: Zoff mit Ivanka - und warum sie mit einem Hosenanzug ihren Mann abstraft

Seit Donald Trump (73) 2016 zum US-Präsidenten gewählt wurde, ist sie die erste Frau der Vereinigten Staaten. Doch für viele ist das frühere Model Melania Trump ein Rätsel.

  • First Lady Melania Trump feiert am Sonntag ihren 50. Geburtstag
  • Ihr Einfluss auf den US-Präsidenten Donald Trump durfte nie unterschätzt werden.
  • Um das ehemalige Model ranken sich einige Mythen und Geheimnisse

New York - Im Gegensatz zu Vorgängerin Michelle Obama war Melania Trump weit weniger präsent, ja glänzte eher durch Abwesenheit. Interviews und Reden waren selten. Manche beschrieben sie gar als „Gefangene im Weißen Haus“. Zeit, Licht ins Dunkel zu bringen und zu klären: Wer ist die First Lady, die keiner richtig kennt?

Der Privatmensch Melania Trump

Geboren wird sie als Melanija Knavsin in Slowenien, 1996 zieht sie in Donald Trumps Heimatstadt New York, um als Model zu arbeiten. Sie wird von bekannten Fotografen abgelichtet und landet auf den Titelseiten von ­Magazinen wie Harper’s Bazaar oder Vanity Fair. Ihren späteren Ehemann – der fast 24 Jahre älter als sie ist – lernt sie 1998 auf einer Party in New York kennen. Schönheit ist bis heute ein großes Thema für sie. Viele Experten sind sich ­sicher: Die First Lady hat mit einigen OPs nachgeholfen. Gerade Melanias Gesicht scheint verändert. Sie bestreitet das aber vehement, das liege am „gesunden Lebensstil“. ­Soso…

Die unterschätzte Melania Trump

Auch wenn sich Melania Trump oft zurückhält – ihr Einfluss auf den Präsidenten durfte nie unterschätzt werden. Das zeigte sich zum Beispiel, als sie sich 2018 gegen die Null-Toleranz-Politik ihres Mannes bei illegaler Einwanderung stellte, die zur Trennung von Kindern von ihren Eltern an der Grenze zu Mexiko führte. Sie reiste an die Grenze, um sich selbst ein Bild zu machen. Dem Sender ABC sagte sie in einem seltenen Interview: „Es war herzzerreißend. Und ich ­reagierte mit meiner eigenen Stimme.“ Der Reporter verwies darauf, dass die Politik ihres Mannes zu der Situation geführt habe, und fragte: „Ist das etwas, wo sie nicht mit ihm übereinstimmten?“ Die Antwort: „Ja, und ich ließ es ihn wissen. (...) Ich sagte es ihm zu Hause.“ Trump gab nach und beendete die umstrittene Praxis – dank Melania.

New Yorks damaliger Immobilien- und Medienmogul Donald Trump und das slowenische Model Melania im Jahr 2003.

Der Familienmensch Melania Trump

Melania und Donald Trump heiraten 2005, ein Jahr danach kommt der gemeinsame Sohn Barron zur Welt. Der heute 14-Jährige ist ihre oberste Priorität. Seinetwegen zog Melania nach der Wahl nicht gleich ins Weiße Haus in Washington, sondern blieb in New York City – ein Novum. Doch bei Familie Trump herrscht nicht nur Sonnenschein: Mit der ältesten Tochter ihres Mannes, Ivanka Trump (38), soll Melania kein gutes Verhältnis haben. Angeblich spielt sich Ivanka in ihren Augen zu sehr als First Lady auf.

Die subtile Melania Trump

Melania Trump ist keine Frau vieler Worte. Aber sie scheint unterschwellige Statements zu setzen. Ihre größte Kampagne als First Lady, „Be Best“, setzt sich gegen Internet-Mobbing gegen Kinder ein. Viele Beobachter sehen darin eine Ironie. Denn Kritiker werfen ihrem Mann vor, der größte Cyber-Rüpel unserer Zeit zu sein. Regelmäßig teilte Donald Trump während seiner Präsidentschaft auf Twitter Beschimpfungen aus. Eine indirekte Kritik? Auch mit ihrer Kleidung soll die First Lady subtile Aussagen machen. Angeblich trägt Melania immer dann einen Hosenanzug, wenn es in der Ehe kriselt oder sie mit etwas nicht einverstanden ist, denn: Donald Trump bevorzugt eng anliegende Kleider. 

Rubriklistenbild: © dpa / Pablo Martinez Monsivais

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