Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus
+
Bundeskanzlerin Angela Merkel berührt den Survivor Tree. Foto: Michael Kappeler

Merkel an Ground Zero: "Der Baum ist wie ein Wunder"

2700 Tote und Schutt und Asche. Ein Baum hat den Anschlag auf das World Trade Center 2001 überlebt. Die Kanzlerin legt einen Kranz nieder und spricht von Hoffnung.

New York (dpa) - Kranzniederlegung am "Baum der Überlebenden" in New York: Die Kanzlerin zeigt sich an der Gedenkstätte für die Opfer des Terroranschlags vom 11. September 2001 tief beeindruckt.

"Dieser Baum ist natürlich wie ein Wunder, dass er überlebt hat und dann auch so weitergewachsen ist", sagte Angela Merkel (CDU) am Samstag über den Birnbaum, der aus den Trümmern des World Trade Centers geborgen, aufgepäppelt und wieder eingepflanzt worden war.

Der ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, zeigte Merkel das Ground Zero Memorial. Zu dem Areal mit den Wasserfällen auf der Grundfläche der einstigen beiden Türme sagte sie: "Es ist sehr beeindruckend, wie das Areal gestaltet ist mit dem Wasser, das wegfließt, und man sieht nicht wohin."

Am Morgen hatten sich Merkel und die Regierungschefs von Brasilien, Indien und Japan (G4) zu einem Gespräch über eine Reform des UN-Sicherheitsrates getroffen. In deutschen Regierungskreisen hieß es am Rande des UN-Nachhaltigkeitsgipfels, es gebe keine Aussicht auf eine baldige Veränderung des Machtgefüges in dem höchsten UN-Gremium. Die vier Staaten wollten ihre Bemühungen darum aber nicht aufgeben.

Die G4-Staaten drängen seit Jahren auf eine umfassende Erweiterung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, unter anderem um der gestiegenen Bedeutung Afrikas und Asiens Rechnung zu tragen. Ein gemeinsamer Antrag der vier Staaten auf Installierung zweier ständiger Sitze für Afrika und vier zusätzlicher nichtständiger Sitze - je einen für Asien, Afrika, Lateinamerika und Osteuropa -, scheiterte aber bereits vor Jahren in der UN-Generalversammlung.

Als Ständige Mitglieder haben seit jeher nur die USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich einen festen Sitz. Die anderen zehn Plätze werden rotierend besetzt. Deutschland ist seit der Wiedervereinigung nur etwa alle acht Jahre an der Reihe - aber auch nur dann, wenn die Kandidatur für einen nicht-ständigen Sitz Erfolg hat. Nächster Termin wäre 2019.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Özdemir kritisiert Boykottaufruf von Erdogan zur Bundestagswahl
Deutsche Politiker haben den Aufruf Erdogans kritisiert. Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir bezeichnete ihn aber „wenig überraschend“ und sieht darin einen Auftrag für …
Özdemir kritisiert Boykottaufruf von Erdogan zur Bundestagswahl
Zwei Tote bei Messerattacke in Turku
Gewalt in der Innenstadt von Turku: Zwei Menschen sterben, ein mutmaßlicher Angreifer wird von der Polizei angeschossen und festgenommen. Das Motiv liegt im Dunkeln. Gab …
Zwei Tote bei Messerattacke in Turku
Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus
Es hatte sich bereits angedeutet, nun scheint es offiziell: Trumps umstrittener Chefstratege Stephen Bannon geht.
Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus
13 teils schwer verletzte Deutsche in Barcelona
Barcelona (dpa) - Die Herkunft der 13 Toten des Terroranschlags von Barcelona ist noch immer nicht völlig geklärt. Fünf der Opfer seien noch nicht identifiziert, sagte …
13 teils schwer verletzte Deutsche in Barcelona

Kommentare