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Angela Merkel (r.) und Donald Trump (Symbolbild).

Ansage in Richtung US-Präsident

Merkel vor Trump-Treffen: Das ist elementare Voraussetzung für Frieden

In wenigen Tagen treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump. Im Vorfeld hat Angela Merkel nun einige Bemerkungen bezüglich internationaler Handelspolitik gemacht.

Berlin - Wenige Tage vor ihrem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung einer multilateralen Ordnung betont. „Eine solche Ordnung ist elementare Voraussetzung für Frieden und Stabilität“, sagte die CDU-Chefin am Montag vor einem Gespräch mit dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull in Berlin. Eine internationale Handelspolitik sei von großer Bedeutung. US-Präsident Donald Trump sieht etwa das multilaterale System der Welthandelsorganisation WTO sehr kritisch.

Die EU ist bis zum 1. Mai ausgenommen von erhöhten US-Zöllen auf Stahl und Aluminium. Merkel will bei ihren Gesprächen mit Trump am Freitag in Washington eine Eskalation im Handelsstreit verhindern, wie Regierungssprecher Steffen Seibert gesagt hatte.

Politik des Protektionismus sei eine „Falle“

Merkel warb außerdem für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Australien. Es gebe signifikante Fortschritte auf dem Weg zu einem solchen Abkommen, dies begrüße sie sehr, sagte die Kanzlerin. Die Wirtschaftsregion Asien-Pazifik sei eine der dynamischsten Regionen weltweit.

Turnbull sagte, ein Freihandelsabkommen mit der EU sei für Australien von entscheidender Bedeutung. Die EU sei der zweitgrößte Handelspartner Australiens. Eine Politik des Protektionismus, einer Abschottung der Wirtschaft, sei eine „Falle“, sagte er mit Blick auf Trump.

Der australische Regierungschef würdigte außerdem die internationale Rolle Merkels vor allem in der Flüchtlingspolitik. Die Kanzlerin habe „Führung“ bewiesen bei der Verteidigung liberaler Werte.

dpa

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