„impfen, impfen, impfen“

Ergebnisse des Impf-Gipfels: Starttermin für Hausärzte steht - Merkel kündigt Notbremse an

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  • Felix Durach
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Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte nach dem Impf-Gipfel am gleich mehrere Beschlüsse für die Impfstrategie an. Hausartpraxen werden nach Ostern eingebunden.

  • Angela Merkel erklärte nach dem Impf-Gipfel mit den Ländern, dass man Hausarztpraxen nach Ostern mit in die Impfstrategie einbinden werde (siehe Update vom 19. März, 18.50 Uhr).
  • Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen kündigte die Kanzlerin an, dass ein Ziehen der „Notbremse“ wohl in den nächsten Tagen alternativlos werde (siehe Update vom 19. März, 18.55 Uhr).
  • Die Ärzteschaft ist wegen der steil steigenden Corona-Infektionszahlen alarmiert und fordert schärfere Beschränkungen (siehe Update vom 20. März, 10.45 Uhr).

Update vom 20. März, 10.45 Uhr: „Es muss definitiv die vereinbarte Notbremse gezogen werden, da darf es keine Ausnahmen geben“: Die Marburger-Bund-Chefin Susanne Johna warnt stellvertretend für Ärzte nach dem Impf-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel (siehe Erstmeldung). „Ich rechne ab Ostern mit einer noch kritischeren Lage als zum Jahreswechsel“, sagte sie der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom Samstag weiter.

Der Kapazitätspuffer auf den Intensivstationen werde „rasant wegschmelzen“, fuhr sie fort. „Es war unverantwortlich, in die dritte Welle und die Ausbreitung der Mutanten hinein auf diese Art zu lockern.“

Corona in Deutschland: Ärzte schlagen nach Impf-Gipfel mit Merkel Alarm

Auch von Intensivmedizinern kommen nachdrückliche Mahnungen. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz könne ohne Eingreifen sehr schnell auf 200 steigen und zu deutlich höheren Intensivpatientenzahlen führen. „Aus unserer Sicht kann es daher nur eine Rückkehr zum Lockdown vom Februar geben“, sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), der Augsburger Allgemeinen vom Samstag. „Alles, was man sich jetzt erlaubt, muss man später mit Zins und Zinseszins bezahlen“, warnte Marx.

Und die Stimmen aus der Politik an diesem Wochenden? SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich räumte ebenfalls ein: „Bestimmte Schritte müssen eventuell auch wieder zurückgenommen werden.“ Allerdings sollte man nicht nur auf die Inzidenzwerte schauen, auch andere Kriterien müssten berücksichtigt werden, sagte Mützenich der Rheinischen Post.

Kretschmann (Grüne) zu Corona in Deutschland: „Damit rechnen, dass Dinge verschärft werden“

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte ebenfalls betont, man müsse damit rechnen, „dass Dinge zurückgenommen und verschärft werden“. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sagte der dpa: „Ohne Kontaktnachverfolgung und ohne Testen bin ich nicht fürs Öffnen, da bin ich für gar nichts.“

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (CDU) sagte der NOZ, zu dem Stufenplan für Öffnungen gehörten auch Schließungen, wenn es nötig sei. Dreyer will sich am Montag beim Gipfel dafür einsetzen, „regionale Lösungen zu erproben“.

Nach dem Impf-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kommen deutliche Warnungen aus der Ärzteschaft.

Ergebnisse des Impf-Gipfels: Starttermin für Hausärzte steht - Merkel kündigt Notbremse an

Update vom 19. März, 19.03 Uhr: Und somit ist das kurze Statement von Angela Merkel auch schon wieder vorbei. Die Kanzlerin verabschiedet sich nach ihrem kurzen Statement und verweist auf ein baldiges Wiedersehen beim Corona-Gipfel am Montag.

Merkel live nach dem Impf-Gipfel: „Würde mich mit Astrazeneca impfen lassen“

Update vom 19. März, 19.00 Uhr: „Ja, ich würde mich mit Astrazenenca impfen lassen. Ich möchte aber warten, bis ich dran bin“, sagt die Kanzlerin auf eine Nachfrage, wie sie zu dem Vakzin des britisch-schwedischen Impfstoffes stehe. Eine Priorisierung von Politikern bei der Impfung mit Astrazeneca lehnt die Bundeskanzlerin jedoch ab.

Update vom 19. März, 18.55 Uhr: „Hier will ich als Ausblick sagen, dass die Situation sich sehr schwierig entwickelt“, sagt die Kanzlerin mit Blick auf die bevorstehende Ministerpräsidentenkonferenz am Montag. „Deshalb ist es gut, dass wir eine Notbremse vereinbart hatten und wir werden leider auch von dieser Notbremse Gebrauch machen müssen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir ohne diese Notbremse auskommen würden, aber das wird nicht möglich sein.“

Merkel live nach dem Impf-Gipfel: Grenzgebiete erhalten zusätzlichen Impfstoff

Update vom 19. März, 18.51 Uhr: „Biontech/Pfizer kann Ende des ersten Quartals noch einmal vier Millionen Dosen mehr liefern als geplant. In der Diskussion der Länder haben wir herausgearbeitet, dass jedes Land seine Hotspots hat. Dem Saarland werden 80.000 und Rheinland-Pfalz werden 20.000 Dosen zusätzlich zugeteilt“, so die Kanzlerin. Bayern und Sachsen sollen demnach je 100.000 und Thüringen 30.000 zusätzliche Dosen erhalten. „Die restlichen Dosen werden wir dann in die erste Lieferung an die Arztpraxen einfließen lassen.“

Merkel live nach dem Impf-Gipfel: Hausärzte werden nach Ostern eingebunden

Update vom 19. März, 18.50 Uhr: Die Kanzlerin betritt die Bühne und beginnt mit ihrem Statement. „Wir haben beschlossen, dass die etablierten Strukturen der Impfzentren weiterhin benötigt werden und mit einem Sockel von 2,25 Millionen Dosen pro Woche beliefert werden. Die Menge, welche diesen Sockel übersteigt, wird ab der 14. Kalenderwoche an die Hausarztpraxen der Länder verteilt werden.“

„Die Arztpraxen sind zu Beginn aufgefordert immobile Personen, sowie Personen mit Vorerkrankungen zuerst zu impfen. Die Lieferungen werden am Anfang mit 1.000.000 Dosen pro Woche eher gering sein.“ Mit Blick auf die Impfstrategie für das zweite Quartal sagt die Bundeskanzlerin: „Wir wollen, dass die deutsche Gründlichkeit um mehr deutsche Flexibilität ergänzt wird.“ Die Devise für die kommenden Monate laute „Impfen, impfen, impfen.“

Update vom 19. März, 18.45 Uhr: Auch die nächste Einigung scheint es zu geben. Zusätzliche Impfdosen sollen fünf Bundesländer erhalten, die an einer Außengrenze gelegen sind. Dies betrifft das Saarland und Rheinland-Pfalz wegen ihrer Grenze zu Frankreich sowie die an Tschechien angrenzenden Länder Bayern, Sachsen und Thüringen, wie aus dem Beschlusspapier der Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder vom Freitag hervorgeht.

Merkels Impf-Gipfel: Erster Beschluss steht - Hausärzte beginnen nach Ostern mit Impfung

Update vom 19. März, 18.35 Uhr: Regierungssprecher Steffen Seibert kündigte die Pressekonferenz der Kanzlerin auf Twitter an. „In Kürze“ solle es soweit sein.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen Bund und Länder sich auch auf einen Starttermin für die Impfungen beim Hausarzt geeinigt haben. Demnach sollen ab der Woche nach Ostern Impfungen auch beim Hausarzt möglich sein. Konkret sieht die Einigung demnach vor, dass die Menge der pro Woche verfügbaren Impfstoffe, die die wöchentliche Lieferung an die Impfzentren der Länder übersteigt, ab der Woche ab dem 5. April an die Arztpraxen ausgeliefert und dort „routinemäßig verimpft“ wird.

Update vom 19. März, 18.20 Uhr: Während der Impf-Gipfel von Bund und Ländern weiterhin andauert und von den Teilnehmern mittlerweile wohl noch Einzelheiten festgesetzt werden, bietet sich ein Blick auf das Impfgeschehen in Deutschland an. Dieses hat am heutigen Vormittag auch die Regierungschefs erreicht. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann war der erste Länderchef, der eine Impfung bekommen hat. Der 72-Jährige erhielt das Impfangebot aufgrund seines Alters.

Update vom 19. März, 17.27 Uhr: Nach Informationen von welt.de ist das Statement der Kanzlerin für 17.30 Uhr terminiert. Demnach würde Angela Merkel in nur wenigen Minuten vor die Kameras und Mikrofone treten.

Merkels Impf-Gipfel: Statement der Kanzlerin nach dem Treffen steht bevor

Update vom 19. März, 16.40 Uhr: In der knappen Stunde, die als Zeitrahmen für den Impfgipfel angedacht war (siehe Update vom 19. März, 15.30 Uhr), konnten wohl nicht alle wichtigen Themen für Bund und Länder befriedigend geklärt werden. Noch lässt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf sich warten.

Update vom 19. März, 15.30 Uhr: Womöglich wird der Impf-Gipfel eine ungewohnt schnelle Angelegenheit: Nach Informationen von fr.de ist der Termin auf eine Stunde angesetzt. Womöglich tritt Kanzlerin Angela Merkel also schon kurz nach 16 Uhr vor die Kameras. Wie immer gilt aber: Verzögerungen sind nicht ausgeschlossen.

Erste Pläne vor Merkels Impf-Gipfel durchgesickert: Plan für Hausärzte steht - Extra-Dosis für Bayern?

Update vom 19. März, 13.55 Uhr: Vor dem Impfgipfel mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist eine erste Beschlussvorlage publik geworden. Dem Papier zufolge sollen die Länder wohl vorsichtig in die Impfkampagne der Hausärzte starten. Offenbar sollen zunächst „schwerpunktmäßig immobile Patientinnen und Patienten“ und „Personen mit Vorerkrankungen“ in den Praxen geimpft werden. Die Betroffenen sollen wohl direkt von Ärzten kontaktiert werden. Zunächst solle es eine Million Dosen wöchentlich und damit je 20 Dosen für die 50.000 Praxen geben - genug für eine Impfsprechstunde pro Woche, wie Focus Online aus der Vorlage zitiert.

Ab dem 26. April könnte das Tempo der Impfungen über die Hausärzte dann zunehmen: 3,17 Millionen Impfstoff-Dosen soll es nach den Vorab-Planungen dann für sie geben. Möglicherweise gibt es überproportional große Kontingente für die Grenz-Bundesländer Bayern, Sachsen, Thüringen und das Saarland - wohl um das Überspringen von Mutanten und Hoch-Inzidenzen aus Frankreich und Tschechien zu verhindern; zuletzt war in dieser Hinsicht vom „Impf-Riegel“ die Rede. Wie hoch dieser Extra-Anteil ausfallen würde ist aber offenbar noch unklar. Laut Focus findet sich an dieser Stelle in der Beschlussvorlage noch eines der meist brisante Verhandlungen andeutenden „XXX“ statt einer konkreten Zahl im Text.

Klärung soll die Schaltung am Nachmittag bringen. Der Beginn ist für 15.00 Uhr angesetzt.

Impf-Gipfel mit Merkel: Söder und Kollegen denken an harten Impf-Schritt - und hoffen nun auf Russland

Update vom 19. März, 10.45 Uhr: Vor dem Impf-Gipfel am Freitag richten sich die Blicke zunehmend nach Russland - trotz der unter anderem von Experte Karl Lauterbach begrüßten Wiederzulassung für AstraZeneca*. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) betonte am Donnerstag nach einer Videoschalte mit seinen Amtskollegen, der russische Impfstoff Sputnik V sei nach allen Gutachten ein guter Impfstoff - „zum Teil ein besserer als bereits zugelassene«, fügte er hinzu.

Daher sei es nun nicht angezeigt, bei der Prüfung der Vakzine »im klassischen bürokratischen Klein-Klein-Verfahren alles abzuarbeiten«. Die zuständigen Behörden sollten den Stoff aus seiner Sicht vielmehr »schnell, effizient und zügig« zulassen. Die EU müsse zudem frühzeitig in Dialog mit den Herstellern treten. »Mein dringender Appell: Nicht wieder eine Chance verpassen«, sagte Söder.

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Thüringens Landeschef Bodo Ramelow (Linke) sprachen sich für den Kauf von Sputnik aus: „Wir brauchen jeden Impfstoff, den wir kriegen können“, sagte Müller. Deutschland dürfe mit dem Kauf nicht warten, bis die Europäische Arzneimittelbehörde EMA über die Zulassung entschieden habe, betonte Ramelow am Freitag im ARD-“Morgenmagazin“. Auch bei anderen Vakzinen seien derartige Vorverträge vorzeitig geschlossen worden.

Die Herkunft eines Vakzins dürfe keine Rolle spielen, sagte Ramelow weiter. „Es kommt darauf an, ob es wirkt.“ Sputnik V werde in den EU-Mitgliedstaaten Ungarn und der Slowakei schon heute eingesetzt, Tschechien und Österreich bemühten sich darum. Er könne sich nicht vorstellen, „was damit nicht stimmen sollte“. Es gehe allerdings nicht allein um den russischen Impfstoff, ergänzte Ramelow. „Wir brauchen alles andere auch.“ Deutschland benötige zugleich mehr Wirkstoffe von den Herstellern Moderna, Biontech und Johnson & Johnson.

Müller und Söder dachten am Donnerstag auch laut über einen Exportstopp nach. „Ob das ein Exportstopp sein muss von heute auf morgen, das weiß ich nicht“, so Müller, der Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist. Es gebe Verträge. „Aber es wird im Moment exportiert in Länder mit eigenen Produktionskapazitäten, die beim Impfen weiter sind als wir. Das muss man nicht verstehen.“ „Ich bin sehr dafür, über einen Exportstopp nachzudenken“, erklärte auch Söder.

Impfgipfel mit Merkel am Freitag: Söder fordert „harte Notbremse“ und will AstraZeneca „nicht wegschmeißen“

München - Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen wieder rasch an. Markus Söder* (CSU) warnt vor der dritten Welle. „Jetzt müssen wir aufpassen, dass aus der dritten Welle keine Dauerwelle wird.“ Man könne sich um diese Realität nicht herummogeln. Deshalb sei es wichtig, am Montag bei dem Corona*-Gipfel klug und einheitlich zu handeln. „Notbremsen müssen verlässlich sein, und keine Alibi-Bremsen“, so der Ministerpräsident aus Bayern. Er erhofft sich von dem nächsten Corona-Treffen eine einheitliche Durchsetzung der „harten Notbremse“. „Ich möchte aus einer im Moment sehr flexiblen Notbremse eine harte Notbremse machen“, so Söder am Donnerstag nach einer digitalen Länderkonferenz in München.

Eine sogenannte Notbremse wurde von Bund und Ländern eingeführt, um die Corona-Pandemie* unter Kontrolle zu behalten. Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz* von 100 gelten automatisch wieder strengere Maßnahmen. Söder kritisiert jedoch, dass die Länder diese unterschiedlich handhaben. In manchen Bundesländern wurde die Notbremse beispielsweise auf einen Inzidenzwert von 200 angehoben. Zu einer möglichen Rücknahme von je nach Inzidenz denkbaren Lockerungsmaßnahmen sagte Markus Söder, ob man etwas zurückdrehe, müsse man sehen. Die Mehrheit der Länder sei da eher zurückhaltend.

Impfgipfel am Freitag: Söder will mit Impfungen „flexibler“ werden

Das nach dem vorläufigen Stopp der Corona-Impfungen mit dem Mittel von AstraZeneca verschobene Impf-Gespräch von Bund und Ländern soll am Freitag nachgeholt werden. Das teilten Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag nach einer Ministerpräsidentenkonferenz mit. Am Donnerstagnachmittag soll die EMA die Entscheidung über die weitere Zulassung* des Impfstoffs von AstraZeneca bekannt geben. Söder hoffe dabei auf eine weitere Zulassung. Er will jedoch auch ohne eine offizielle Zulassung am Einsatz des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca festhalten. „Ich würde es auch nicht wegschmeißen, auch wenn es nicht zugelassen wird“, sagte der CSU-Chef am Donnerstag. Er schlage vor, dass geprüft werde, ob sich die Bürger:innen „auf eigenes Riskio“ hin Impfen lassen können.

Söder betonte, er mache sich große Sorgen, wie sehr AstraZeneca auch im Falle einer Wiederzulassung noch gewollt werde. Es habe ja schon vor der Aussetzung viel Unsicherheit in der Bevölkerung gegenüber dem Vakzin gegeben. Sollte die EMA AstraZeneca wieder zulassen, sei er daher in jedem Fall für eine größtmögliche Flexibilität. Über die Hausärzte könnte der Impfstoff dann schnell und auch mit der notwendigen individuellen Beratung sowie Nachsorge verabreicht werden. Hausärzte sollen eigentlich erst frühstens ab Mitte April bei den Impfungen helfen. Markus Söder ist der Ansicht, dass die Impfungen eine große Rolle im Kampf gegen das Coronavirus spiele. „Die Wahrheit liegt eindeutig in der Impfdose“, sagte der CSU*-Politiker am Donnerstag.

Söder und Berlins Bürgermeister Müller fordern rasche Zulassung des russischen Impfstoffs Sputnik V

Söder und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) machen sich für eine rasche Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V stark. „Wir brauchen jeden Impfstoff, den wir kriegen können“, sagte Müller am Donnerstag nach einer Video-Schalte der Länderchefs. Bei einer Video-Schalte der Ministerpräsidenten haben diese mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen* als Gast darüber diskutiert, dass für das Vakzin wie für andere auch eine ordentliche Zulassung beantragt und diese geprüft werden müsse. „Aber selbstverständlich, wenn wir die Chance haben, auf diesen Impfstoff zurückgreifen zu können, selbstverständlich wollen und werden wir diese Chance dann auch ergreifen“, so Müller.(Dana Popp/dpa)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Michael Sohn

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