+
Das Handy von Angela Merkel wurde von der NSA abgehört.

USA verweigert Anfrage

Merkel bekommt keinen Einblick in ihre NSA-Akte

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach einem Zeitungsbericht vergeblich von der US-Regierung Einblick in ihre NSA-Akte verlangt.

Das Bundesinnenministerium habe im Oktober 2013 „um Auskunft zu dem Sachverhalt gebeten“, berichtete die „Sächsische Zeitung“ (Mittwoch). „Entsprechende Angaben hat die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika gegenüber der Bundesregierung nicht gemacht“, zitierte das Blatt aus der Antwort des Ministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion.

Im vergangenen Sommer war bekanntgeworden, dass die National Security Agency (NSA) im großen Stil die Kommunikation in Deutschland überwacht. Auch das Handy von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte der Geheimdienst demnach über Jahre hinweg abgehört.

dpa

Chronologie der NSA-Spähaffäre

Prism, XKeyscore & Co. - Chronologie der NSA-Spähaffäre

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kommentar zur Bundestagswahl: Gegen den Alarmismus
Im Zuge der alarmierenden Wahlergebnisse in den USA und Großbritannien fürchteten nicht wenige, dass die Frustwähler auch in Deutschland Erfolg haben werden - zu …
Kommentar zur Bundestagswahl: Gegen den Alarmismus
Identität von 800 Flüchtlingen noch immer ungeklärt
Bei rund 800 Flüchtlingen mit anerkanntem Schutzstatus in Deutschland ist nach einem Medienbericht die Identität noch immer nicht überprüft. Sie waren 2014 und 2015 aus …
Identität von 800 Flüchtlingen noch immer ungeklärt
Erststimme und Zweitstimme: So wählen Sie den Bundestag
Bundestagswahl 2017: Wieso gibt es eine Erststimme und eine Zweitstimme? Wen wähle ich damit überhaupt? Hier gibt es Antworten auf alle Fragen.
Erststimme und Zweitstimme: So wählen Sie den Bundestag
Schulz will „kämpfen bis zur letzten Minute“
Martin Schulz hat zum Abschluss seines Wahlkampfs noch einmal alles gegeben und mit gefühlsbetonten Ausrufen für einen Regierungswechsel unter seiner Führung geworben.
Schulz will „kämpfen bis zur letzten Minute“

Kommentare