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Bundeskanzlerin Angela Merkel ( CDU) und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan im Februar 2013 in Ankara.

Regierungssprecher: "Große Sorge"

Merkel fordert Erdogan zum Dialog auf

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan zum Dialog mit der Oppositionsbewegung aufgefordert.

Die Bundesregierung verfolge die Entwicklung in Istanbul mit „großer Sorge“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch nach der wöchentlichen Kabinettssitzung. „Nur ein Dialog kann dazu dienen, die Lage dauerhaft zu entspannen.“ Erforderlich seien jetzt „konstruktive Gespräche durch Besonnenheit aller Seiten“.

Der Regierungssprecher erinnerte die Türkei daran, dass Versammlungs- und Meinungsfreiheit demokratische Grundrechte seien und respektiert werden müssten. „Deeskalation ist das Gebot der Stunde. Das heißt auch sprachliche Deeskalation“, sagte Seibert.

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dpa

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