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Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Nach erneutem Bomben-Test

Merkel fordert verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea

Angela Merkel positioniert sich klar im Fall der Nordkorea-Krise. Die Bundeskanzlerin solidarisiert sich nach einem Telefonat mit dem Präsidenten Südkoreas.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach dem neuerlichen Atomwaffentest Nordkoreas diplomatische Strafmaßnahmen gefordert. Angesichts der "uneinsichtigen und konfrontativen Haltung Nordkoreas" müsse die internationale Gemeinschaft "zügig weitere und verschärfte Sanktionen" beschließen, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag nach einem Telefonat der Kanzlerin mit Südkoreas Präsident Moon Jae In.

Merkel und Moon verurteilten "die erneute Provokation durch das Regime in Pjöngjang, mit der eine neue Dimension des Konflikts erreicht" sei. Gemeinsames Ziel sei es weiterhin, "eine militärische Eskalation zu vermeiden und eine friedliche Lösung zu ermöglichen". Die Kanzlerin habe dem Präsidenten und den Südkoreanern ihre Solidarität ausgedrückt.

Auch Macron für härtere Strafmaßnahmen

Bereits am Sonntag hatten sich Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron in einem Telefonat für eine Verschärfung der EU-Sanktionen gegen Nordkorea ausgesprochen.

Mit möglichen neuen Strafmaßnahmen gegen Nordkorea befasst sich auch der UN-Sicherheitsrat. Die USA wollen dort einen Entwurf für eine neue Sanktionsrunde einbringen und diesen Anfang kommender Woche zur Abstimmung stellen. Nordkorea hatte am Sonntag seinen sechsten und bisher gewaltigsten Atomwaffentest vorgenommen.

AFP

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