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Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Berlin.

"Wir arbeiten dran"

Merkel hofft weiter auf Ukraine-Gipfel

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hofft weiter auf ein Gipfeltreffen mit den Präsidenten aus der Ukraine, Russland und Frankreich zum Ukraine-Konflikt.

Voraussetzung für ein solches Treffen sei jedoch, dass es „genügend Hoffnungen auf wirkliche Resultate“ gebe, sagte Merkel am Mittwoch nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Berlin. „So weit sind wir noch nicht. Aber es wird mit aller Kraft daran gearbeitet.“

Ursprünglich hätte der Gipfel an diesem Donnerstag in Kasachstans Hauptstadt Astana stattfinden sollen. Wegen erheblicher Meinungsverschiedenheiten in der Beurteilung des Konflikts war das Treffen jedoch auf unbestimmte Zeit vertagt worden.

Merkel und Stoltenberg forderten Russland abermals dazu auf, die Grenzen der Ukraine und deren Souveränität zu beachten. Der Nato-Generalsekretär mahnte Moskau auch, ihren Einfluss auf die pro-russischen Separatisten auszuüben, die im Osten der Ukraine gegen Regierungstruppen kämpfen. „Die Nato versucht nicht etwa, einen konfrontativen Kurs gegenüber Russland zu fahren“, sagte der Norweger. „Wir möchten eine konstruktivere und kooperativere Rolle gegenüber Russland. Aber das muss Russland auch selbst wollen.“

dpa

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