+
Angela Merkel (Mitte) mit Martin Schulz (l.) und François Hollande.

Vertrauliches Gespräch

Merkel mit Hollande und Schulz bei Arbeitsessen

Straßburg - Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande sind am Freitag zu einem vertraulichen Arbeitsessen in Straßburg zusammengekommen.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) hatte zu der informellen Begegnung eingeladen und erwartete seine Gäste am Eingang eines Straßburger Restaurants in der Nähe des Europaparlaments. Hollande traf zuerst ein, kurz danach fuhr Angela Merkel vor. Die Zone war weiträumig abgesperrt, zugelassen waren nur Fotografen und Bildreporter.

In Straßburg hieß es, dass nach dem Dreiertreffen keine Erklärungen abgegeben würden. Vize-Regierungssprecherin Christiane Wirtz sagte im Vorfeld in Berlin, dass auch die Forderungen der neuen griechischen Regierung nach einer Abkehr vom harten Spar- und Reformkurs in der Eurozone zu den Themen des Abends gehören würden. In Berlin besteht die Sorge, dass der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras bei Staaten mit Finanzproblemen zunehmend Gehör finden könnte. Schulz war am Donnerstag in Athen. Die Finanzlage Frankreichs dürfte ebenfalls zur Sprache kommen. Beim Schwergewicht Frankreich sind - wie bei Italien - kaum Fortschritte beim Abbau des Haushaltsdefizits zu verzeichnen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Cumhuriyet“-Journalist Sik erhebt vor Gericht Vorwürfe gegen Erdogan
Der inhaftierte „Cumhuriyet“-Journalist Ahmet Sik hat in seiner Verteidigungsrede vor Gericht in Istanbul schwere Vorwürfe gegen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan …
„Cumhuriyet“-Journalist Sik erhebt vor Gericht Vorwürfe gegen Erdogan
EU höchst besorgt wegen umstrittener Abstimmung in Venezuela
Vier Tage vor der in Venezuela angesetzten Wahl zu einer verfassungsgebenden Versammlung hat sich die EU alarmiert angesichts der Eskalation der Gewalt gezeigt.
EU höchst besorgt wegen umstrittener Abstimmung in Venezuela
Auch in Flüchtlingskrise keine Ausnahmen von EU-Asylregeln
Als im Spätsommer 2015 Hunderttausende über die Balkanroute kamen, fühlten sich viele EU-Staaten überfordert - auch Deutschland. Doch Regeln sind Regeln, sagt der EuGH.
Auch in Flüchtlingskrise keine Ausnahmen von EU-Asylregeln
Italien prüft Bitte Libyens für Marine-Unterstützung in Flüchtlingskrise
Die italienische Regierung prüft eine Anfrage Libyens, im Kampf gegen Flüchtlingsschleuser Marineschiffe in Küstengewässer des nordafrikanischen Landes zu entsenden.
Italien prüft Bitte Libyens für Marine-Unterstützung in Flüchtlingskrise

Kommentare