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Bei ihrem Besuch in Argentinien weihte Kanzlerin Merkel in einer Synagoge eine aus Deutschland stammende Orgel ein. 

Schulterschluss mit Südamerika? 

Merkel in Argentinien - Deutschland als „guter Partner“ 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation am Donnerstag zu einem eintägigen Besuch in Argentinien eingetroffen.

Buenos Aires – Das südamerikanische Land übernimmt kommendes Jahr die Ratspräsidentschaft der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer von Deutschland. Merkel trifft in Buenos Aires zu einem Mittagessen mit in Argentinien tätigen deutschen Unternehmern zusammen. Danach wird sie vom argentinischen Präsidenten Mauricio Macri empfangen. 

Merkel soll zudem in einer Synagoge eine aus Deutschland stammende restaurierte Orgel einweihen. Sie besucht des weiteren den Park der Erinnerung, wo der 30.000 Opfer der argentinischen Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983 gedacht wird. In einer Presserklärung hob Merkel hervor, dass Macri Argentinien "nach einer langen Zeit der Verschlossenheit" wieder für die Finanzmärkte geöffnet habe. Argentinien benötige Infrastruktur und müsse sich modernisieren. Dazu könne Deutschland ein "guter Partner" sein. Merkel begrüßte, dass die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und der südamerikanischen Staatengemeinschaft Mercosur nach einem "jahrelangen Stillstand" jetzt "große Fortschritte" gemacht hätten. 

Am Abend will Merkel in einem Wissenschaftszentrum eine Rede halten und an einer Diskussionsrunde teilnehmen. Am Freitag trifft Merkel in Mexiko-Stadt mit dem mexikanischen Staatschef Enrique Peña Nieto zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs werden Wirtschafts- und außenpolitische Fragen und der G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg stehen. Am Samstag stehen unter anderem ein Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft und eine Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0 auf dem Programm.

AFP

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