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Hilfstransport für Ebola-Krisengebiete: Bundeskanzlerin Merkel kritisiert das schleppende Anlaufen der Hilfe aus Europa.

Kanzlerin kritisiert Hilfsaktion

Merkel: 'Sind bei Ebola nicht schlagkräftig genug'

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das schleppende Anlaufen europäischer Hilfsaktionen für die von der Ebola-Epidemie betroffenen westafrikanischen Staaten kritisiert.

"Wir sind da in Europa nicht schlagkräftig und schnell genug", sagte Merkel der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe) am Rande eines Schulbesuchs im hessischen Groß Gerau. Gerade im Bereich Zivilschutz laufe es "auf europäischer Ebene nicht so gut".

Merkel lobte dagegen die schnelle Einsatzbereitschaft des deutschen Technischen Hilfswerks (THW) sowie der Bundeswehr bei der Bekämpfung von Ebola. Die Bundeswehr ist an der Einrichtung einer Luftbrücke für die von Ebola betroffene Region beteiligt, das THW erkundet derzeit vor Ort Unterstützungsmöglichkeiten.

Allerdings hatte es in den vergangenen Wochen auch deutliche Kritik unter anderem von Hilfsorganisationen am zögerlichen Anlaufen deutscher Hilfen für die Ebola-Gebiete gegeben. Zudem verzögerte sich die Hilfsaktion der Bundeswehr am Montag durch neuerliche technische Defekte an einem Transportflugzeug vom Typ Transall.

AFP

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