+
Mehr Mitsprache für CDU-Mitglieder und Anhänger der Partei wünscht sich die Parteivorsitzende Angela Merkel.

Themen des Alltags sind gefragt

Merkel: CDU-Mitglieder stärker einbeziehen

Berlin  - CDU-Chefin Angela Merkel  will Mitglieder und Anhänger der Christdemokraten stärker in die Parteiarbeit einbeziehen und die CDU für Themen des Alltags öffnen.

Die CDU müsse sich fragen, wie sie Punkte auf die Tagesordnung setzen könne, „die bis jetzt bei uns noch nicht immer ein Zuhause haben“, sagte Merkel am Montag zum Abschluss des Kleinen Parteitags in Berlin. „Lassen Sie uns doch in der Partei auch über das sprechen, über das Sie Zuhause in Ihrer Familie sprechen.“

Als Beispiele nannte sie die Ernährung, Homöopathie, das Leben im Alter und mit Kindern. „Lassen Sie uns das alles aussprechen und nicht denken, das sei eigentlich in das konservative Profil nicht einzubeziehen.“ Auch ihre „allerkonservativsten Vorgänger“ seien mal richtig revolutionär gewesen: „Als Helmut Kohl die Konfessionsschule aufgelöst hat, hat man auch gedacht, das Abendland geht flöten und zum Schluss war es richtig und ein Beitrag zu einer Volkspartei.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nahles bringt deutsche Hilfe für die Türkei ins Gespräch
Die Türkei kämpft mit dem Absturz ihrer Währung. Ursache dafür sind auch Wirtschaftssanktionen durch die USA. Sollte Deutschland nun der Regierung in Ankara zur Seite …
Nahles bringt deutsche Hilfe für die Türkei ins Gespräch
"So transparent wie nie“ Trump erlaubt Kooperation in Russlandaffäre mit Sonderermittler
Donald Trump hat seinen Mitarbeitern erlaubt, in Sachen Russlandaffäre mit dem Sonderermittler Mueller zu kooperieren. Der US-Präsident sagte, das Weiße Haus handele „so …
"So transparent wie nie“ Trump erlaubt Kooperation in Russlandaffäre mit Sonderermittler
Hadsch beginnt - Mekka erwartet zwei Millionen Pilger
Mekka (dpa) - Die den Muslimen heilige Stadt Mekka in Saudi-Arabien ist von heute an Ziel der muslimische Wallfahrt Hadsch. Dazu wurden strenge Sicherheitsvorkehrungen …
Hadsch beginnt - Mekka erwartet zwei Millionen Pilger
KMK-Präsident gegen Besuchspflicht in NS-Gedenkstätten
Sollen Schüler verpflichtet werden, Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus zu besuchen? Der Vorschlag einer Kultusministerin trifft nicht überall auf …
KMK-Präsident gegen Besuchspflicht in NS-Gedenkstätten

Kommentare