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Erhält einen ungebundenen 500-Millionen-Euro-Kredit von Kanzlerin Merkel: Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi. Foto: Rainer Jensen

Merkel sagt Irak 500-Millionen-Kredit zu

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem Irak weitere deutsche Unterstützung beim Wiederaufbau des Landes zugesagt.

Bei einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi in Berlin kündigte Merkel an, dass Deutschland einen ungebundenen 500-Millionen-Euro-Kredit zur Verfügung stellen wird. Das Geld soll vor allem in Infrastruktur-Projekte fließen. Ziel sei, den Menschen im Irak Hoffnung zu geben, "damit sie ihr Land nicht verlassen müssen".

Im Irak hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) große Teile des Landes unter ihrer Kontrolle, darunter auch die zweitgrößte Stadt Mossul. Die Zentralregierung hat dort kaum noch Einfluss. Deutschland beliefert die Kurden im Norden des Landes mit Waffen und bildet über die Bundeswehr auch Kämpfer aus. Al-Abadi hofft auf deutsche Ausbildungshilfe auch für die irakische Armee. Nach offiziellen Angaben der Vereinten Nationen gibt es in dem Land etwa 3,2 Millionen Binnenvertriebene. Hinzu kommen etwa 250 000 Flüchtlinge aus Syrien.

Bundesregierung zu Irak

Irakische Regierung

Bundeswehr zu Einsatz im Irak

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