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Gemeinsame Pressekonferenz in Berlin: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Merkel spricht mit Abbas über Nahostpolitik

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Freitagvormittagtag den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas empfangen. Sie sicherte ihm Kontinuität der deutschen Außenpolitik auch unter einer möglichen großen Koalition zu.

Dies gelte auch für die Nahostpolitik, sagte Merkel am Freitag in Berlin bei einer Pressekonferenz mit dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas. Die Kanzlerin rief Israel zur Zurückhaltung in der Siedlungspolitik auf, um die laufenden Nahost-Gespräche nicht zu gefährden.

Abbas, der Merkel zu ihrem Sieg bei der Bundestagswahl gratulierte, verurteilte den israelischen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten als illegal. Zu den laufenden Nahost- Friedensgesprächen sagte er: „Wir sollten die historische Chance ergreifen, damit wir für beide Völker eine Lösung finden.“ Merkel betonte, für einen Erfolg der Verhandlungen mit Israel sei Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten notwendig.

Merkel sprach mit Abbas auch über die Lage in Syrien und forderte eine weitere Genfer Konferenz mit dem Ziel einer politischen Lösung. „Wir müssen mit Nachdruck darauf hinarbeiten, dass Genf II baldmöglichst stattfinden kann“, sagte die Kanzlerin.

dpa

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