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Parade in Pjönjang: Bundeskanzlerin Merkel zeigt sich über die Drohung Nordkoreas, Atomwaffen einzusetzen, sehr besorgt.

Eskalation

Merkel über Nordkoreas Drohungen „sehr besorgt“

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist über Nordkoreas Drohungen mit dem Einsatz vom Atomwaffen „sehr besorgt“. Das Regime in Pjönjang solle sich an seine Verantwortung erinnern, heißt es.

Die Staatengemeinschaft werde sich davon aber nicht unter Druck setzen lassen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. „Die Rechnung geht nicht auf, dass die Welt sich von Kriegsdrohungen beeindrucken lässt.“ Dies habe auch der UN-Sicherheitsrat mit seinen jüngsten Sanktionsbeschlüssen klar gestellt.

Seibert betonte, dass die Staatengemeinschaft trotz der jüngsten Eskalation weiterhin gesprächsbereit sei. „Sollte sich das nordkoreanische Regime entschließen, dass es seine Verantwortung gegenüber der eigenen Bevölkerung und der Welt wahrnehmen will, muss es nur die ausgestreckte Hand ergreifen.“ Zugleich appellierte er an Nordkorea, die „technischen Kommunikationsmöglichkeiten“ wieder herzustellen. Pjöngjang hatte angekündigt, auch den Heißen Draht“ nach Seoul zu kappen, einen Verbindungskanal im Grenzort Panmunjom.

dpa

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