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Die schweren Angriffe auf Aleppo verwandeln die syrische Stadt in eine Wüste der Zerstörung.

"Brutale Gewalt gegen Zivilbevölkerung"

Merkel verurteilt Angriffe auf Aleppo scharf

Berlin/Damaskus - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die jüngsten Luftangriffe auf die syrische Stadt Aleppo scharf verurteilt. 

Die Angriffe seien "brutale Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in einem absolut nicht akzeptablen Ausmaß", sagte sie am Dienstag nach einem Treffen mit dem malaysischen Regierungschef Najib Razak in Berlin. "Es ist alle Mühe wert, immer wieder zu versuchen, einen Waffenstillstand wieder hinzubekommen." In den vergangenen Tagen habe es einen "tiefen, tiefen Rückschlag" gegeben.

Kanzlerin ist skeptisch zu Ausweisung einer Flugverbotszone  

Sie sei aber "skeptisch", dass sich in der jetzigen Situation "sofort eine Flugverbotszone durchsetzen" lasse, sagte Merkel. Mit Blick auf die Rolle Moskaus als engem Verbündeten der Führung in Damaskus sagte die Kanzlerin: "Es ist ganz eindeutig an dem Regime von (Syriens Präsident Baschar) Assad und auch an Russland einen Schritt zu gehen, damit die Chancen für einen Waffenstillstand und eine humanitäre Versorgung wieder besser werden."

Razak sprach sich dafür aus, den Syrien-Konflikt "an der Quelle zu bekämpfen". Als wichtiges Mitglied der Organisation der Islamischen Staaten (OIC) werde Malaysia "alles dafür tun", um das "Problem einer Lösung zuzuführen". Sein Land habe zudem die Aufnahme von 3000 syrischen Flüchtlingen über einen Zeitraum von drei Jahren ermöglicht, sagte Razak.

Es ist Razaks erster offizieller Besuch in Deutschland. Neben dem Syrien-Konflikt waren insbesondere die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen, Umweltfragen und die durch Palmölproduktion bedrohten Regenwälder des Landes, sowie der Kampf gegen Terrorismus und der schwelende Territorial-Konflikt mit China im Südchinesischen Meer Gesprächsthemen.

Am Mittwoch wird der Regierungschef nach Mecklenburg-Vorpommern weiterreisen und dort die Werften in Rostock, Wismar und Stralsund besuchen, die inzwischen der malaysischen Genting Gruppe mit Sitz in Kuala Lumpur gehören.

AFP

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