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Merkel dreht Hollande den Geldhahn zu.

Finanzen blockiert

Merkel will Frankreichs Afrika-Einsatz nicht zahlen

Brüssel - Auch am zweiten Tag des EU-Gipfels hat Frankreich wenig Verständnis für seine Forderung gefunden, von der EU finanzielle Unterstützung für seinen Militäreinsatz in Zentralafrika zu erhalten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) pochte nach der ersten Gipfelrunde wie nun auch der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) auf ein vorheriges EU-Mandat. Die Außen- oder Verteidigungsminister der EU müssten entscheiden, ob es eine "europäische Verantwortung" für solche Missionen gebe, sagte Merkel in der Nacht zum Freitag in Brüssel. "Wir können keine militärische Mission finanzieren, bei der wir im Entscheidungsprozess nicht eingebunden sind."

"Wichtig bei einer Mission ist, dass man sich vorher einigt, wenn es ums Geld geht", sagte Faymann am Freitag zum Auftakt der Beratungen. "Im Nachhinein kann nun niemand eine Rechnung schicken."

Frankreich ist seit Anfang Dezember auf Basis eines UN-Mandats mit 1600 Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik im Einsatz, um der Gewalt in dem Krisenstaat ein Ende zu bereiten. Der französische Präsident François Hollande hatte am Donnerstag in Brüssel erneut finanzielle Unterstützung Europas für die Auslandsmission verlangt.

afp

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