Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU

Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU
MM-Redakteur Martin Prem.

Merkur-Kommentar

China-Reise der Kanzlerin: Knallharte Interessenpolitik

  • schließen

München - Milliardengeschäfte, Verhandlungen, strahlende Gesichter. Das ist das, was bei der Chinareise von Kanzlerin Angela Merkel sichtbar wird. Doch im Kern geht es um knallharte Interessenpolitik. Ein Kommentar von Merkur-Redakteur Martin Prem.

China macht Druck, von der EU als Marktwirtschaft anerkannt werden, was Merkel im Alleingang nicht durchsetzen kann. Und in der deutschen Industrie sorgt zunehmend das Ungleichgewicht bei den Investitionsbedingungen für Irritationen.

Während chinesische Konzerne weitgehend unbehelligt in Deutschland auf Firmen-Einkaufstour gehen, kommen deutsche Investoren in China nur zum Zug, wenn sie in einem Gemeinschaftsunternehmen einen Partner mit an Bord nehmen. Unternehmen, die Glück haben, bekommen einen, der nur kassiert und sich um die Geschäfte der Deutschen sonst nicht weiter kümmert. Andere fühlen sich aber beobachtet oder ausspioniert.

Manche Unternehmen machen mit ihren neuesten Entwicklungen einen weiten Bogen um China. Was aber, wenn chinesische Investoren mit deutschen Unternehmen auch deren Geheimnisse aufkaufen? Besonders brisant ist das im Fall Kuka. Mit dem Roboterhersteller haben Investoren nicht nur Zugriff auf dessen Technologie, sondern auch auf streng geheime Zukunftsentwicklungen von deren Kunden: Die deutschen Autohersteller können über so viel Interesse nicht begeistert sein.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Landtagswahl 2018 in Bayern im News-Blog: Ohrfeige für die CSU, Opposition im Aufwind
Landtagswahl 2018 in Bayern im News-Blog: Hier schreiben Mike Schier und Christian Deutschländer, die Landtags-Korrespondenten des Münchner Merkur.
Landtagswahl 2018 in Bayern im News-Blog: Ohrfeige für die CSU, Opposition im Aufwind
Boris Johnson: Brexit kann noch gerettet werden
Erstmals meldet sich der im Streit um die neuen Brexit-Pläne zurückgetretene Ex-Außenminister Johnson wieder zu Wort. Er greift die Premierministerin hart an - ihren …
Boris Johnson: Brexit kann noch gerettet werden
Maghreb-Staaten und Georgien bald "sichere Herkunftsstaaten"
Die große Koalition will die Asylverfahren für Schutzsuchende aus Georgien und den Maghreb-Staaten verkürzen. Auch die FDP ist dafür. Das Vorhaben könnte aber erneut am …
Maghreb-Staaten und Georgien bald "sichere Herkunftsstaaten"
Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU
Nach der Asyldebatte und dem internen Hickhack erhält die CSU ein verheerendes Zwischenzeugnis. Nur noch 38 Prozent in Bayerns wichtigster Umfrage – Markus Söder …
Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.